BVRS: Silber-Bonz verlässt Geschäftsstelle

Die 58. Tagung des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) im sachsen-anhaltinischen Magdeburg ist mit einem Paukenschlag gestartet. Für viele überraschend verkündete Hauptgeschäftsführer Christoph Silber-Bonz (2. v.li., mit Präsident Heinrich Abletshauser, Vizepräsident Matthias Klenner und sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober beim Dreh auf dem Balkon der Handwerkskammer; unser Bild – Foto: Papkalla-Geisweid/BVRS) nach zwölf Jahren im Amt zum Jahreswechsel seinen Rückzug, nach eigenen Angaben übernimmt er die Geschäftsführung des familieneigenen Hotels in Troisdorf; sein Nachfolger wird der schon vorher als Justitiar an der Geschäftsstelle in Bonn tätige Rechtsanwalt Ingo Plück.

sicht+sonnenschutz berichtet in Kürze im Bewegtbild auf www.sicht-sonnenschutz.com und hat sich exklusiv mit den Spitzenvertretern des Verbands unterhalten; weitere Berichte im Emailnewsletter sicht+sonnenschutz aktuell sowie in der Doppelausgabe 11-12/18 folgen.


ViS-Mitglieder: Aufholjagd nach schwachem erstem Quartal

An die 90 Mitglieder des Verbands innenliegender Sonnenschutz (ViS) sind Ende September zur Mitgliederversammlung in Salzburg gekommen. Bei herrlichen äußeren Bedingungen geht es heute Abend auf die Festung Hohensalzburg; zuvor hatte sicht+sonnenschutz-Online Gelegenheit, Verbands- und Unternehmenschef Ingo Fahl (ifasol) zu einem Exklusivinterview zu treffen – also, Herr Fahl (re., mit Reinhold Kober – unser Bild; Foto: Sabrina Hüsken/ViS), wie ist die Stimmung in den Reihen der Mitglieder? „Dieses Jahr ist es gemischt, aber nach krankheits- und witterungsbedingt schwachem erstem Quartal läuft nun die Aufholjagd – und ich denke, die Unternehmen sind jetzt wieder im Plan.“

Welche Produktgruppe überraschend Einbußen verzeichnet und was sonst an den Tagen von Salzburg die Teilnehmer noch bewegte, steht in unserer großen Doppelausgabe November/Dezember – und in der nächsten Ausgabe des Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell.



Alulux eröffnet neues Experience Center

Anlässlich der Neueröffnung des Experience Center „360 Grad View“ hat Alulux seine Tore zum Tag der offenen Tür für Kunden und Pressevertreter geöffnet. Die Live-Ausstellung am Standort im nordrhein-westfälischen Verl zeigt Produktanwendungen und die Integration von Home-Automation. Rund 450.000 Euro hat der Hersteller von Rollladensystemen, Raffstoren, Screens und Garagentoren in das neue Center investiert.

Ebenfalls auf dem Programm stand die Präsentation des Neubau-Aufsatzsystems Enext 3.0, das ab Januar 2019 in Serie geht. Die neue Montagelösung verspricht höhere Schallschutzwerte, eine bessere Stabilisierung des Fensterrahmens sowie eine höhere Dichtigkeit durch durch die neue Bordstücktechnik.

Ab dem 4. Quartal 2018 will Alulux die Raffstorefertigung im mittelfränkischen Burgbernhein sukzessive schließen und nach Verl transferieren. Zwölf neue Arbeitsplätze sollen in dem Zuge am Hauptsitz entstehen. „Unser Ziel ist es, weiter organisch zu wachsen und die Marktanteile im B2B-Fachhandel auszubauen“, sagte Gregor Biermann, Gesamtbetriebsleiter und Prokurist, gegenüber der Presse.

Mehr über die Ziele und Visionen von Alulux lesen Sie in der Novemberausgabe von GFF.

Foto: Friedrichs


Ehret feiert 50. Geburtstag

Ehret hat seinen 50. Geburtstag mit einem großen Tag der offenen Tür gefeiert. Die Bewohner von Mahlberg waren ebenso eingeladen wie Fachpartner und weitere Interessenten. Bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen erwarteten die Verantwortlichen über den ganzen Tag verteilt zirka 1.500 Besucher. Diese hatten die Möglichkeit, sich über Ehret als Arbeitgeber zu informieren, die Fertigung unter die Lupe zu nehmen oder die kulinarischen Angebote zu testen. Für sicht+sonnenschutz nahm sich Geschäftsführer Eberhard Schopferer Zeit. Er sprach über Meilensteine der Vergangenheit, aber auch über die Zukunft. Mit einem Neubau und einer neuen Pulverbeschichtungsanlage möchte Ehret den Output an Elementen ebenso erhöhen wie Effizienz und Qualität. „Die Produktionsabläufe werden entsprechend angepasst“, sagte Schopferer.

Wachstumspotenzial – im vergangenen Jahr fuhr das Unternehmen das zweitbeste Ergebnis der Geschichte ein – sieht der Geschäftsführer im Objektgeschäft mit individuellen Elementen. Im Fachpartner-Geschäft sei es dagegen fast nur noch durch Verdrängung möglich, die Zahl an 6.500 Partnerbetrieben in Deutschland auszubauen. Das Unternehmen schaut aber auch gezielt ins Ausland: Mit 60 Prozent Anteil am Umsatz ist der französische Markt für Ehret der bedeutendste. „Die Affinität zu Fensterläden ist dort in der Baukultur verankert“, sagte Schopferer.

Den Artikel zum 50. Jubiläum lesen Sie in der nächsten Ausgabe der sicht+sonnenschutz. Ein Video-Interview mit Eberhard Schopferer finden Sie im Laufe des Montags online.


25 Jahre Multifilm

Multifilm, beheimatet im sächsischen Limbach-Oberfrohna nahe Chemnitz, feierte am 14. September 2018 groß sein 25-jähriges Bestehen. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Folienrollos her. Anders als Stoffrollos stellen sie die Tageslichtversorgung im Innenbereich sicher und bieten Blend- und Wärmeschutz.

Das Videointerview von Redakteurin Andrea Mateja mit Geschäftsführer Dipl.-Ing. Jörg Wolfram (im Bild; Redaktionsvolontär Daniel Krause hinter der Kamera) veröffentlichen wir Anfang nächster Woche auf www.sicht-sonnenschutz.com. Einen ausführlichen Bericht zum Jubiläum sowie einen Artikel zur Produktion lesen Sie in der Oktoberausgabe von sicht+sonnenschutz; die nächste Ausgabe unseres Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell enthält eine Zusammenfassung.

Foto: Daniel Krause


Redaktionsworkshop und Themenarbeit fürs zweite Halbjahr

Heute haben sich alle Redaktionsmitglieder von sicht+sonnenschutz aus Nah und Fern versammelt (neben den Homies Reinhold Kober, Matthias Metzger und Andrea Mateja reisten die Neuzugänge Kirsten Friedrichs und Regine Krüger aus Hannover an), um Inhalte der kommenden Ausgaben zu planen und für unsere Leser relevante Themen zu diskutieren. Neben Blattkritik und einem Vorstellungsvideo der Redaktionsmannschaft (in Kürze auf www.gff-magazin.de) waren Schwerpunkte die Septembernummer zur glasstec inklusive Brainstorming und geeignete Rubriken, die Nachberichterstattung zur Messe und eine groß angelegte Endverbraucherbefragung zur Bau in München. Die Redaktion beschäftigte sich auch mit dem Onlinekonzept und weiteren Verbesserungen für Newsletterprodukte und Facebook.

Foto: Lisa Gabriel


Renson: Wachstum bei Outdoor in Deutschland

Der belgische Lüftungs- und Sonnenschutz-Spezialist Renson („Creating healthy spaces“) kommt gut voran, was die Zielsetzung für den deutschen Markt betrifft. Beim Besuch unserer Redaktion am Unternehmenssitz in Waregem (v.li. Sprecher Roel Berlaen, sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober, DACH-Marketingleiterin Sofie Boxstaele; unser Bild – Foto: Renson) sagte Inhaber Paul Renson im Exklusivinterview, Deutschland sei für die Gruppe derzeit die sich am besten entwickelnde Region; die Rede ist bei Outdoor-Lösungen von einem 40 Prozent-Plus. In Italien hatte Renson neben einem komplementären Produktportfolio durch die Corradi-Akquisition auch vom Zugriff auf ein funktionierendes Distributionsnetz profitiert – die Zielsetzung zwischen Garmisch und Flensburg ist die Marktführerschaft bei Outdoor Living, wo die Belgier auf starke deutsche Player treffen. Derzeit läuft für die Region die intensive Suche nach Country Managers für beide Business Units, also auch für das Geschäftsfeld der Innenanwendungen.

sicht+sonnenschutz erhielt die Möglichkeit zu Interviews mit Dieter Heymann, Leiter BU Sunprotection Screens & Outdoor, und Paul Renson. Das Video zum Gespräch mit dem Inhaber steht morgen auf www.sicht-sonnenschutz.com – die Printberichterstattung erfolgt in unserer großen Sommerausgabe.


KTex: Fachkräfte-Ausbildung und Standortfrage

Die Markisentuchkonfektionäre reisen heute zur Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der Konfektion technischer Textilien (KTex) bei der Firma Multiplot Europe in Bad Emstal, unweit des ICE-Halts Kassel-Wilhelmshöhe. Unter den 64 Mitgliedsfirmen sind alle Highstakes der Sonnenschutzbranche, wie die Schmitz-Werke, Sattler, Erwilo (Kadeco) und Weinor. Am Tagesplan (unser Bild; Foto: Kober) nimmt die Frage der Personalrekrutierung breiten Raum ein; Fachlehrerin Ruth Pütz für die technische Konfektion berichtet aus den Fachklassen des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs in Köln, Marc Pearson (TÜV Nord) über ein Projekt des Bundes für die Ausbildung textiler Fachkräfte für NRW. Im vorgeschalteten, nicht öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung geht es nach sicht+sonnenschutz-Informationen darum, ob der KTex Fulda den Rücken kehrt und künftig wieder in Köln angesiedelt sein soll. Gertrud Müller, die Geschäftsführerin des Verbands, schied erst kürzlich aus der gleichen Position beim Industrieverband Technische Textilien – Rollladen – Sonnenschutz (ITRS) aus, der unter ihrem Nachfolger Lars Rippstein (ehedem Dickson-Constant) wiederum gerade von Mönchengladbach nach Fulda gezogen war.

sicht+sonnenschutz ist in Bad Emstal vor Ort und plant für seine große Sommerausgabe eine Zusammenfassung des Termins sowie eines Gesprächs mit dem neu gewählten KTex-Vorsitzendem Natalino Labate; eine Veröffentlichung erfolgt zudem im Emailnewsletter sicht+sonnenschutz aktuell.


Smartshell: Auf der Alm, da gibt’s koa Bausünd’

Zehn Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Lettland und der Skowakei haben Anfang Juni das erste Smartshell-Jahrestreffen am Aschenbrenner Haus, auf 1.128 Meter Höhe über Kufstein gelegen, zum europäischen Gipfel energieeffizienten Bauens gemacht. Alle Teilnehmer, Passivhausprojektierer, Handwerker, Architekten und Pro Passivhausfenster-Geschäftsführer sowie Veranstaltungsleiter Franz Freundorfer (unser Bild, mit Fensterschreiner Andreas Binder re. – Foto: Kober) aus dem benachbarten Oberaudorf, eint die sehr hohe Affinität zu dem von Prof. Dr. Wolfgang Feist formulierten Baustandard Passivhaus. Während Smartshell-Initiator Freundorfer, selbst ein gelernter Schreiner, mit den Teilnehmern an Tag eins auf der Grundlage des Onlinetools phquick die Gebäudedaten zu deren ausgewählten Bauvorhaben erarbeitete, übernahm den Marketingteil an Tag zwei sicht+sonnenschutz-Chefredakteur Reinhold Kober; dabei ging es unter anderem um die Konzeption regionaler Netzwerke in Verbindung mit erfolgreichem Storytelling und die Arbeit vor der Kamera.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht zum Smartshell-Jahrestreffen in den Tiroler Bergen einen Bericht in seiner großen Sommerausgabe und eine Meldung in einer der nächsten Nummern des Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell.


ift: Nachweispflichten enden nie

Vielleicht finden die Tür- und Tortage am ift Rosenheim im zweijährigen Rhythmus statt, um den Teilnehmern ausreichend Gelegenheit zu geben, das Gehörte in der Zwischenzeit zu verarbeiten – und partiell umzusetzen. Was die zentrale Aussage des Eröffnungsvortrags von DIBt-Präsident Gerhard Breitschaft am zweiten Tag angeht – danach sind 20 Prozent der europäischen harmonisierten Normen in Bezug auf die nationalen Bauwerksanforderungen „mangelhaft“ – braucht der eine oder andere aus dem Auditorium vielleicht auch ein wenig, bis der Ärger darüber verraucht ist, wie diese Lücke zu füllen ist; etwa durch ein freiwilliges DIBt-Gutachten, das die im Idealfall vorliegenden Nachweise in Hinblick auf die Einhaltung besagter Bauwerksanforderungen beurteilt. Zwei Drittel aller Zuhörer, so lautet das Ergebnis des von ift-Referent Florian Stich (unser Bild; Foto: Kober) eingesetzten Livevotings, erhielten in jüngerer Vergangenheit Anfragen zu nachhaltigem Bauen; erstaunliche 100 Prozent davon bewerteten die Anforderungen, die in diesem Kontext an sie gestellt wurden, als komplex. Das ist einerseits bedenklich, wenn man sich die durchschnittliche Unternehmensgröße der Tortage-Teilnehmer ansieht; andererseits gibt es eben auch hier Lücken im Kriterienkatalog der Zertifizierer – als da wären fehlende Vorgaben für Lebenszykluskosten und Barrierefreiheit (LEED), Ausführungsqualität (LEED, BREEAM), eine regionale Lieferkette (DGNB!). Übrigens: Glaubt man dem DIBt-Präsidenten, steht die BauPVo schon wieder vor der Überarbeitung: Es muss ja weitergehen, auf dass es auch für die nächsten Veranstaltungen ausreichend Änderungen gibt.

sicht+sonnenschutz veröffentlicht in seiner Juniausgabe ein mehrseitiges Wortlautinterview mit Institutsleiter Prof. Ulrich Sieberath (siehe verfilmte Fassung exklusiv bereits auf www.sicht-sonnenschutz.com) sowie einen Nachbericht zu den Liveeindrücken von den diesjährigen Tür- und Tortagen; eine Kurzfassung enthält die nächste Ausgabe unseres Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell.