Weinor in Köln: Showroom der Extra-Klasse

Die Gebäude von Weinor fallen schon von weitem, von der Straße aus, auf: Die rote Ecke ziert das dunkle moderne Gebäude und lässt erahnen, dass dies der Vorgeschmack auf mehr ist: Ein Show-Room der Superlative erfasst mich mit dem Schritt durch die Tür, ich tauche ein in die ganze Welt der Markisen und Glasoasen. Perfekt und realistisch inszeniert ist das breite Angebot des Marktführers hier erlebbar. Auch das Schiebeglas-System w17easy – kurz vor Weihnachten hat es mit dem Good-Design-Award den dritten Design-Preis abgeräumt. Thilo Weiermann und Christian Pätz freuen sich auf die bevorstehende R+T. „Es wird schön“, sagt Weiermann und meint damit den eigenen Stand – auf 800 Quadratmetern kümmert sich eine Messe-Crew von 80 Leuten um die Besucher – aber auch die Messe selbst: „Unsere Branche stellt sich gerne selbst dar. In den letzten 15 Jahren hat sich viel getan, es wird schöne Stände geben.“ Welche Neuheiten Weinor dabei hat? Natürlich die neue Tuchkollektion und Vertitex II, die Senkrecht-Markise mit der kleinen Kassette wird präsentiert. Und Überraschungen soll es geben. Details bleiben streng geheim, sonst ist es ja keine Überraschung… Viel tut sich bei Weinor – für die Fachpartner aber auch im Betrieb selbst: Mit Stolz und Leidenschaft, sehr viel Liebe zu seinen Produkten und beeindruckender Empathie für seine Mitarbeiter zeigt der Chef persönlich der sicht+sonnenschutz Redakteurin die neu umgebaute Produktion in Köln. Ein Show-Room der Extra-Klasse auch hinter den Kulissen.


Heimtextil: Bringt der Umzug die Wende?

Der Jahresauftakt der Sonnenschutzbranche in der zweiten Januarwoche hat Beobachter nachdenklich zurückgelassen. MHZ (neue Rollo-Kollektion R_03), Kadeco (neue Rollo-Kollektion), Erfal (Doppelrollo-Katalog und Plissee-Trendkarte) in Halle 5.1, Germania Manfred Giese (PowerView-Erweiterungen, u.a. für Duette) in der 3.0 – viel mehr ist es nicht gewesen auf der Heimtextil aus Branchensicht. Natürlich abgesehen vom 30-jährigen DecoTeam-Bestehen (unser Bild zeigt Bernhard Zimmermanns Onlineworkshop; Foto: Kober), das Ideengeberin Birgit Schlenker unter anderem mit Fernsehkoch Alexander Herrmann zur Objektausstattung und einem Future Day zu künftigen Vertriebswegen zelebrierte; nach unseren Informationen kommt der Input aus dem Sonnenschutz im DecoTeam ab nächstem Jahr neben Pionier Unland und Luxaflex-Lizenznehmer Germania auch von MHZ. Für 2019 bleibt zu hoffen, dass der gemeinsame Umzug der Genannten in die Halle 8 wiederbelebend wirkt auf das Engagement der Branche zur Heimtextil.

sicht+sonnenschutz berichtet in seinem Vorschauheft zur erfolgreichen R+T über die wichtigsten Heimtex-Themen der wenigen namhaften Aussteller und das DecoTeam-Jubiläum und veröffentlicht in der Jännerausgabe des Emailnewsletters sicht+sonnenschutz aktuell eine Zusammenfassung des Geschehens.



Zu Besuch beim Ausbildungs-Champion

Frank Wagner, Inhaber von Rolladen Wagner in Erlensee bei Hanau und Obermeister der Landesinnung Hessen, hat vor wenigen Wochen vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz den Ausbildungspreis 2017 erhalten. Für seine kontinuierliche und erfolgreiche Ausbildungsleistung wurde er damit geehrt. siso hat ihn heute besucht und mit ihm und seinem Azubi im dritten Lehrjahr, Lukas Schulz, gesprochen. „Ausbildung liegt mir am Herzen“, sagt Frank Wagner, und mit dieser einfachen Formel ist sein Engagement und die Ursache seiner Erfolge auf den Punkt gebracht. Drei von seinen zehn festen Mitarbeitern sind in der Ausbildung, und nur ein Mitarbeiter der Belegschaft hat nicht bei ihm gelernt.

Wie es Frank Wagner schafft, junge Leute für den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers zu begeistern und erfolgreich ausbildet lesen Sie in siso 2/18.


Müller nimmt nach 23 Jahren ITRS Abschied

In einem bemerkenswert offen geführten Gespräch hat heute die langjährige Geschäftsführerin des noch in Mönchengladbach ansässigen Industrieverbands Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz (ITRS), Gertrud Müller (62), exklusiv mit sicht+sonnenschutz-Online auf die wichtigsten Stationen, positiv wie negativ, ihrer Zeit in der Geschäftsstelle zurückgeblickt: vom Angebot des damaligen Vorstands 1998 – „ich musste mir zur Beruhigung erst mal kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen“ – bis zu übler Nachrede und gesundheitlichen Problemen. In einem ist sich die 62-Jährige angesichts sinkender Mitgliederzahlen und notwendiger Sonderetats sicher: „Der ITRS bedarf einer echten Erneuerung und der Verjüngung.“

Was sie sonst noch gesagt hat, lesen Sie in der Jännerausgabe von sicht+sonnenschutz – großenteils.


Markilux stellt Neuheiten für 2018 vor

„Ein frühes neues Jahr“ – 120 Teilnehmer haben sich auf der Roadshow von Markilux beim Stop in Salzburg über die Neuheiten des Unternehmens fürs Messejahr 2018 informiert. Neben Österreich kamen die Fachpartner insbesondere aus Bayern. Diese lernten die neue Kollektion kennen, genauso wie sieben technische Neuheiten. Geschäftsführer Dan Schmitz erläuterte zudem, wie sich das Unternehmen für die Zukunft aufstellen wird. Neue Partner sucht Markilux demnach im deutschsprachigen Gebiet nicht, daher mache es auch keinen Sinn, an der R+T 2018 teilzunehmen.

Alles zu den Neuheiten lesen Sie in der Januarausgabe der sicht+sonnenschutz.


MHZ: In Musberg werden Träume wahr

Wow, was ein Sportler: Redegewandt, höflich und hoch professionell – so präsentiert sich beim Sponsorentermin am Dienstag, 21. November, in Musberg, einem OT von Leinfelden-Echterdingen (BW), der 28-jährige Spitzensportler Frank („Franky“) Stäbler. In Paris ist er gerade zum zweiten Mal Weltmeister geworden, im Ringen, Stilart Griechisch-Römisch, Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Aber hier in Musberg hat alles angefangen – damals, vor 24 Jahren, weil die Mutter-Kind-Turnriege ausgebucht war. Stäblers letzter Traum ist eine olympische Einzelmedaille, 2020 in Tokio – auf dem Weg dorthin begleitet ihn die ortsansässige Firma MHZ (unser Bild, v.li. mit Kommunikationsleiter Markus Ehrlich und Geschäftsführer Andreas Kopetschny; Foto: Kober).

sicht+sonnenschutz berichtet in seiner Januarausgabe.


Auf dem Weg zum HomePilot-Fachmann

Wie wird man HomePilot-Fachmann? sicht+sonnenschutz hat sich heute im baden-württembergischen Mühlacker in den Seminarraum gesetzt und die Grundschulung zum Hausautomationssystem von Rademacher am eigenen Leibe miterlebt. Jörg Ruthenberg erläuterte das Funksystem DuoFern, stellte die SmartHome-fähigen Produkte des Unternehmens vor, vom Rohrmotor für den Rollladen über den Umweltsensor bis zum Rauchmelder, und gab Tipps für das Verkaufsgespräch. Später war dann jeder der acht Teilnehmer gefordert, eine Komponente in den HomePilot einzubinden oder eine Szene zu erstellen.

sicht+sonnenschutz berichtet in der kommenden Ausgabe ausführlich über die Schulung.


GFF-Praxistage: PowerPoint ist gut, aktives Lernen ist besser

Auf den GFF-Praxistagen ist die Spannungskurve auch am Kongresssamstag nicht abgeflacht. Die gut 150 Teilnehmer verteilten sich nach einer interaktiven Livevorführung des Fensterbautools von Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg durch Jan Eiermann und Andreas Richter auf die Parallelworkshops von Saint-Gobain („Bauen Sie Ihr Fenster – wir kümmern uns um den Rest“) und Günthner/MHZ („Alles im Kasten – und in Zukunft vielleicht noch mehr“; unser Bild, li. geschäftsführender Gesellschafter Martin Günthner – Foto: Kober). Ziel der Referenten war es, die Handwerker durch eine Erweiterung ihres Fuktionsspektrums und mit den Mitteln eines multinationalen Weltkonzerns fit zu machen für die Märkte der Zukunft.


BVRS: 600 Teilnehmer bei Vergnügungspark-Tagung

600 Teilnehmer aus den Reihen von Handwerk und Industrie sind zur diesjährigen Haupttagung des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) im Europapark Rust gekommen. Das Besondere: Auf Initiative der gastgebenden Innung Baden um Obermeisterin Susanne Walter waren erstmals bei diesem festlichen Anlass Ende Oktober die Auszubildenden der Branche, sprich: die angehenden Rollladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker willkommen; nach Information von sicht-sonnenschutz-Online sind 90 Lehrlinge angereist. „Ich leite unseren Betrieb selbst seit 22 Jahren und habe die Rollladenbauer von Anfang an als Familie kennengelernt“, sagte Walter zu Beginn des mehrtägigen Events – damit steht nun die Aufnahme neuer Familienmitglieder an.

sicht+sonnenschuutz berichtet in einem speziellen Sonderteil der wichtigen Doppelnummer 11-12/17 über den BVRS-Termin, hat Stimmen zusammengetragen, transportiert aktuelle Konjunkturdaten und beleuchtet die Vergabe des diesjährigen BVRS-Ausbildungspreises. Eine Rolle spielt die Tagung auch – mit zwei Meldungen – in der nächsten Ausgabe unseres E-Mail-Newsletters sicht+sonnenschutz aktuell.


ViS: 115 Teilnehmer bei Münchner Tagung

115 Teilnehmer sind zur Tagung des Verbands innenliegender Sonnenschutz (ViS) im spätsommerlichen München gekommen. Ingo Fahl (unser Bild; Foto: Kober – siehe in Kürze Videointerview mit unserer Redaktion auf dieser Seite), der Vorsitzende und Geschäftsführer von Ifasol in Kremperheide, sagte, die Branche verzeichne derzeit stagnierende Umsätze. Als Erklärungsansatz sieht er eine mögliche Übersättigung des Marktes im Bereich Wabe und Plissee – selbst ist der Unternehmer mit der Plisseekollektion Tatoo erfolgreich. Im Gespräch mit sicht+sonnenschutz-Online machte Fahl klar, wie wichtig ihm die Zusammensetzung des ViS-Vorstands mit Andreas Kopetschny (MHZ), Andreas Frohmüller (Ffuss) und Thomas Knüttel (Warema) ist: „Eigenständige Firmen sind meiner Meinung nach auch in der Verbandsarbeit die innovativen Unternehmen, mit denen sich etwas bewegen lässt“, sagte der 47-Jährige.

sicht+sonnenschutz berichtet in der wichtigen Doppelausgabe über die Münchner Tagung, bringt Ihnen Stimmen von Teilnehmern nach Hause und veröffentlicht ein Interview mit Ingo Fahl.