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Ende August finale Lagebewertung zur R+T 2021 Sebastian Schmid: "Wir vollziehen keine Kurzschlusshandlungen."

Gemeinsam mit den Ausstellern die R+T 2021 in Stuttgart erfolgreich umsetzen – das ist das Ziel der Messe Stuttgart. sicht+sonnenschutz hat bei R+T-Chef Sebastian Schmid nachgefragt, wie die momentane Situation die Planungen zur Weltleitmesse im Februar beeinflusst.

Der Tisch zur R+T 2021 ist grundsätzlich gedeckt – das untermauern die Ausstellerzahlen sowie die Branchenkennzahlen. Nichtsdestoweniger steht die gesamte Veranstaltungsbranche momentan vor großen Herausforderungen. Wird die Weltleitmesse also wie geplant im Februar 2021 stattfinden? Die Veranstalter der R+T bewerten die Lage und Aussicht für eine erfolgreiche Messe gemeinsam mit ihren Kunden.

Neubewertung im August

"Als Dienstleiter ist es unsere Aufgabe, einen sicheren und erfolgreichen Rahmen zu gewährleisten", sagt Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologiemessen bei der Messe Stuttgart. Der Austausch mit der Branche stehe hierbei an erster Stelle. "Gemeinsam haben wir uns darauf verständigt, keine Kurzschlusshandlungen zu vollziehen. Wir werden die Situation im August neu bewerten und eine klare Empfehlung aussprechen." Basis hierfür werde der persönliche Dialog mit den Kunden sein. "Wir sind uns der Verantwortung bewusst."

Ein wichtiger Faktor bei der Bewertung wird laut Schmid der hohe Grad der Internationalität der R+T spielen. "Jedes Projekt hat seine eigenen Parameter und Erfolgsfaktoren. Diese müssen unter Berücksichtigung der momentanen Lage sowie den allgemeinen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen individuell beleuchtet werden", sagt Schmid.

Wie wird die R+T 2021 aussehen?

Der Ablauf der Messe selbst ist laut Schmid gut und vor allem für die Aussteller und Besucher sicher planbar. "Als Messegesellschaft haben wir den großen Vorteil, unsere Veranstaltungen ins Detail planen zu können", sagt Schmid. "Wir kennen bei unseren Messen die Besucherverteilung auf die einzelnen Veranstaltungstage, Laufwege und stark frequentierte Spots. Sie können davon ausgehen, dass wir in Stuttgart nicht nur erfolgreiche Messen, sondern auch für den Aussteller und Besucher sichere Messen durchführen werden." Neben allgemeinen und neuen Hygienestandards bedeute dies z.B. eine Entzerrung des Gastronomieangebots und eine großzügigere Aufplanung der Hallengänge. Man sei in der Lage, schnell zu reagieren.

Da viele Corona-Maßnahmen uns auch in der Zukunft zumindest situativ begleiten werden, glaubt Schmid daran, dass ein Gewöhnungseffekt einsetzen wird. "Wir werden uns darauf einstellen und es wird Teil einer neuen Normalität werden und nicht mehr als Einschränkung wahrgenommen."

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