SmartHome statt Kurbel So lebt es sich mit Rollladentechnik von Selve

Rollläden per Kurbel zu bedienen war für eine junge Familie aus Wanne-Eickel nach der Renovierung ihres Eigenheims keine Option mehr. Wie Funkantriebe und SmartHome-Steuerung von Selve ihren Alltag seither verändert haben, zeigt das Praxisbeispiel.

Die Rollläden in dem renovierten Einfamilienhaus von Angelina und Jakob Dammert kommen nun mittels Funk-Antrieben in Bewegung, werden automatisch von Selve Home 3 gesteuert oder manuell per App, Funk-Handsender oder Schalter gefahren. - © Selve

Als Angelina und Jakob Dammert im vergangenen Jahr ein Fertighaus aus dem Baujahr 2004 kauften, stießen sie auf ein Problem: In allen Räumen des 125 Quadratmeter großen Hauses steckten noch Kurbelgetriebe in den Rollladenkästen. „Als wir nach der Schlüsselübergabe vor Ort waren, wurde uns schnell klar: Dauerndes Kurbeln wird uns langfristig auf die Nerven gehen", erzählt Jakob Dammert. Das manuelle Öffnen und Schließen habe viel Zeit und Kraft gekostet – und sei "mit einem Baby auf dem Arm alles andere als praktikabel", ergänzt Angelina Dammert. Denn kurz nach dem Kauf erwartete das Paar Nachwuchs.

Neun Funkantriebe ersetzen die Handkurbeln

Nach viermonatiger Umbau- und Renovierungszeit fiel die Entscheidung für neun Funkantriebe vom Typ SE Pro-RC von Selve. Diese verfügen unter anderem über eine automatische Endlageneinstellung und eine sensible Hinderniserkennung. Für die Nachrüstung verlegten die Dammerts lediglich Stromanschlüsse in jeden Rollladenkasten und dämmten die Kästen unter heutigen energetischen Gesichtspunkten neu. Zusätzliche Kabel für die Steuerung per SmartHome sowie Commeo-Hand- und Wandsender seien nicht erforderlich gewesen, berichtet Jakob Dammert – die Nachrüstung mit den Funkantrieben sei insgesamt "eine schnelle, saubere Sache" gewesen. Ein Vorteil im Familienalltag: Die Antriebe arbeiten nach Angaben der Bewohner "total leise".

Selve Home 3 automatisiert den Alltag

Das Herzstück der Rollladensteuerung bildet die Haussteuerungszentrale Selve Home 3 mit zugehöriger App. Sie automatisiert alltägliche Abläufe und soll zu mehr Sicherheit und Effizienz beitragen. Jakob Dammert nahm die Ersteinrichtung und Programmierung selbst vor. Das sei ohne großen Aufwand möglich gewesen, schildert er. Über einen QR-Code auf der Rückseite des Servers ließ sich die Inbetriebnahme starten, die Einbindung der Funkantriebe erfolgte per App am Smartphone.

Welcher Behang in welchen Räumen, in Gruppen und zu bestimmten Astrozeiten sowie Szenarien fährt – all das hat der Familienvater individuell eingestellt. So fahren morgens um 7.30 Uhr sämtliche Behänge automatisch hoch. Die Rollläden der Terrassentüren werden danach nicht mehr automatisch gesteuert, um bei Gartennutzung ein versehentliches Aussperren zu verhindern.

Um die Rollläden zu bewegen, waren Kurbelantriebe (wie hier im Bad) verbaut. Die Nachrüstung mit commeo-Funkprodukten sowie SmartHome-System sorgt für mehr Wohnkomfort. - © Selve

Sogenannte Regeln sorgen dafür, dass die übrigen Behänge spätestens um 21 Uhr in den Sommermonaten und ansonsten eine Stunde nach Sonnenuntergang herunterfahren. Auch für die Tochter richtete die Familie ein Ritual ein: „Zu ihrer festen Schlafengehzeit um 19.30 Uhr werden, wenn wir auf dem Weg ins Obergeschoss sind, automatisch im Kinder- und Schlafzimmer die Rollläden geschlossen", berichtet Angelina Dammert. Die Automatisierung nehme der Familie täglich zahlreiche Handgriffe ab.

App, Wand- und Handsender als Dreifachabsicherung

Neben der App-Steuerung – ob im lokalen WLAN-Netzwerk oder von unterwegs via Internet – setzen die Dammerts auf ein mehrstufiges Bedienkonzept. "Zur Steuerung nutzen wir primär die App, haben als Back-up aber noch einen Commeo Multi Send in der Schublade liegen", sagt Jakob Dammert. Zusätzlich installierten sie an jedem Fenster einen Funk-Wandsender Commeo Wall Send. "Diese Redundanz ist schon praktisch", sagt der Familienvater – etwa um die Rollläden an der Terrassentür spontan zu schließen oder bei Bedarf als Blendschutz einzelne Behänge zu fahren.

Die App bietet den Dammerts zudem die Möglichkeit, eine Statuskontrolle der Anlage vorzunehmen oder beim nächsten Urlaub eine Anwesenheitssimulation zu starten – ein Thema, das dem Paar besonders wichtig sei. "Wir sind froh, dass wir die Rollläden mit Funk-Antrieben ausgerüstet haben, um sie automatisch und smart steuern zu können", resümieren beide.