Bei Warema endete am 11. Mai 2026 für 27 Mitarbeitende ein wichtiger Lebensabschnitt – und für das Unternehmen begann ein besonderes Jubiläumsjahr. Welche Tradition der Hersteller in Marktheidenfeld feiern konnte und wie es für die Absolventen weitergeht, lesen Sie hier.

In einem feierlichen Akt würdigten die Warema Unternehmensleitung und das Ausbildungsteam die Leistungen der 16 ehemaligen Auszubildenden, sechs Graduierten eines dualen Bachelor-Studiums sowie fünf Weiterbildungsabsolventen.
65 Jahre duale Ausbildung
Christian Endres, Geschäftsleitung Personal, eröffnete die Veranstaltung und ordnete den Termin historisch ein. Nach der Gründung des Unternehmens im Jahr 1955 startete 1961 der erste Ausbildungsjahrgang. "Damit feiern wir heute 65 Jahre duale Ausbildung bei Warema", sagte er und verglich das Jubiläum mit der Eisernen Hochzeit.
Endres verwies zudem auf die kürzlich abgehaltene Jubilarfeier, bei der das Unternehmen Mitarbeitende für 25 oder 40 Jahre Zugehörigkeit auszeichnete. Etliche der Geehrten hätten ihre eigene Ausbildung bei Warema absolviert, so der Personalchef. Damit unterstrich er den Wunsch der Unternehmensleitung, dass auch die aktuellen Absolventen langfristig im Unternehmen bleiben.
Hohe Verbundenheit mit dem Unternehmen
Die Freigesprochenen haben nach Angaben des Unternehmens "durchweg gute Ergebnisse" erzielt. Auch die ehemaligen Studierenden und die Weiterbildungsabsolventen schlossen mit sehr zufriedenstellenden Noten ab. Alle Anwesenden entschieden sich für eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen. "Uns ist bewusst, dass Sie mit Ihrer Qualifikation auch außerhalb des Unternehmens gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Umso mehr freuen wir uns über Ihre Verbundenheit, Loyalität und Ihr weiteres Engagement in der Warema Group", sagte Endres an die Absolventen gerichtet.
Eine zusätzliche Auszeichnung erhielt Bernd Schmitt aus der Kunststoffverarbeitung: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt ehrte ihn für 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Prüfungsausschuss. Diese Arbeit sei eine wichtige Tätigkeit, "ohne die das Ausbildungssystem nicht funktionieren würde", betonte Endres.
Glückwünsche vom Betriebsrat
Auch der Betriebsratsvorsitzende Alexander Thauer überbrachte seine Glückwünsche. Er äußerte sich beeindruckt von den Leistungen und der breiten Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen. Dieses Ergebnis sei nur durch das Zusammenspiel von Auszubildenden, Unternehmen und Schule erreichbar. Angesichts der derzeit anspruchsvollen Rahmenbedingungen ermutigte Thauer die Anwesenden, ihren eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Zugleich appellierte er an die Unternehmensleitung, das Engagement in der betrieblichen Ausbildung weiterhin aufrechtzuerhalten.
Im Anschluss übergab das Unternehmen die Zeugnisse sowie Anerkennungen in Form von Geld- und Sachgeschenken. Bei einem Glas Sekt und Kuchen tauschten sich die Absolventen über ihre Erlebnisse in der Ausbildungs- und Studienzeit aus.