Während der Beschattungsmarkt insgesamt eher schwächelt, behaupten sich vor allem Zip-Screens gegen diesen Trend. Gluetex möchte nun mit seinem neuen vertikalen Beschattungssystem T-Screen die bisherige Terminologie Zip-Screen infrage stellen.

Ist der Begriff Zip-Screen noch zukunftsfähig? Diese Frage stellte sich der Hersteller Gluetex und führt mit dem sogenannten T-Screen ein neues vertikales Beschattungssystem in sein Produktportfolio ein, das explizit kein klassischer Zip-Screen sei.
Das neue System beinhaltet die Seitenführung T-Rail, die auf der R+T 2024 mit mehreren Innovationspreisen ausgezeichnet wurde, sowie die ganzheitlichen, nicht sichtbaren Kedervarianten Non Vi. Mit diesen beiden integrierten Lösungen erhalten die Tücher Unternehmensangaben zufolge nicht nur ein verbessertes Erscheinungsbild, sondern schaffen auch einen Mehrwert für die Kundenzufriedenheit.
Materialeinsparungen, neue Größen und vereinfachte Montage
Die T-Rail Seitenführung ermöglicht laut dem Hersteller Materialeinsparungen bei gleichzeitig gesteigerter Effizienz durch mehr Realisierungsgrößen. Die Technologie sorgt für ein gleichmäßiges Aufwickeln des Textils, ohne dass es am Rand aufdickt oder die Tuchwelle abgesetzt werden muss. Dank seiner flexiblen Form passt sich der T-Rail automatisch der Anwendung an: Auf der Tuchwelle bleibt er flach wie das Textil, beim Abwickeln richtet sich die Fahne über die Führung in der Seitenschiene T-förmig auf und sorgt so für stabilen seitlichen Halt.
Die Keder-Produktlinie Non Vi ersetzt herkömmliche Hohlsäume und ermöglicht laut Gluetex eine kraftschlüssige, saubere und langlebige Verbindung zwischen Gewebe und Keder – ganz ohne sichtbare Nähte oder Lagensprünge. Mit dem Non Vi Flex Keder für die Tuchwelle werde zudem die Montage erheblich vereinfacht. Auch ein Tuchwechsel sei damit in kürzester Zeit möglich.
Zeit für einen Technologiewandel
"Unsere Lösungen setzen an der Wurzel des Problems und nicht an den Symptomen an", erläutert Dietmar Heil, Inhaber von Gluetex. Statt Lösungen um das Problem zu bauen, beseitige der T-Screen die Ursache. Er zeige, dass es auch anders gehe, als einen Bekleidungsreißverschluss an ein technisches Textil anzubringen und dadurch ein schlechtes Wickelverhalten und Faltenbildung zu erzeugen. "Es ist Zeit für einen Technologiewandel", betont Heil. "Die Branche wird sich künftig mit dem T-Screen beschäftigen."