Ein modernisiertes Einfamilienhaus im sächsischen Zittau zeigt, wie sich Rollläden und Sonnenschutz schrittweise nachrüsten und mit Steuerungstechnik von Becker automatisieren lassen. Die Eigentümer profitieren von einem intelligenten Zuhause, das Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz verbindet.

Ein in den späten 1990er-Jahren errichtetes und im Jahr 2007 umfassend umgebautes Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Zittau zeigt, wie sich Wohnkomfort, Energieeffizienz und Sicherheit durch intelligente Steuerungstechnik schrittweise verbessern lassen.Sun-Service hat das Objekt über viele Jahre hinweg mit Antriebs- und Steuerungstechnik von Becker ausgestattet. Der Zittauer Rollladenbaubetrieb ist seit 1990 verlässlicher Partner für maßgeschneiderte Lösungen rund um Sicht-, Sonnen- und Wetterschutz – und arbeitet seit 25 Jahren mit Becker zusammen.
Bereits beim Umbau im Jahr 2007 habe der Eigentümer nahezu alle Voraussetzungen geschaffen, um spätere Erweiterungen problemlos umzusetzen. Diese vorausschauende Planung habe sich als entscheidender Erfolgsfaktor erwiesen: Neue Produkte und Funktionen ließen sich nachträglich integrieren, ohne die bestehende Struktur grundlegend zu verändern.
Eine Vielzahl an Komponenten verbaut
Die Liste der verbauten Komponenten ist umfangreich. Im Erdgeschoss steuern neun Funkantriebe mit Einzeltastern die Rollläden. Im Keller kommen zwei drahtgebundene Rollläden mit dem externen Funkempfänger VC420 Plus und Einzelbedienung zum Einsatz. Zwei Raffstoren arbeiten ebenfalls mit VC420 Plus. Hinzu kommen eine Glasdachmarkise mit Beleuchtung, eine Senkrecht-Zip-Markise mit dem Funkempfänger VC470 Plus sowie zwei Rolltore mit dem Torantrieb Beck-O-Tronic 6.
Den externen Funkempfängern VC420 Plus und VC470 Plus kommt eine besondere Rolle bei der Nachrüstung zu. Der VC420 Plus wird hinter einer vorhandenen Einzelbedienung eingebaut und kombiniert so Funksteuerung mit Vor-Ort-Bedienung. So lässt sich ein drahtgebundener Antrieb schnell in eine Funkbedienung einbinden. Der VC470 Plus verfügt über einen standardisierten Hirschmann-Stecker und eignet sich daher ebenfalls zur Nachrüstung von Sonnenschutzanwendungen auf Funk.
Leise Antriebe erhöhen Wohnkomfort
Bei den Rollladenantrieben fiel die Wahl auf Modelle der Evo-Serie. Diese arbeiten dem Hersteller zufolge dank moderner BLDC-Technologie besonders leise und erhöhen so den Wohnkomfort. Unterschiedliche Fahrprofile erlaubten eine bedarfsgerechte Anpassung – etwa für eine schnelle Öffnung oder einen besonders geräuscharmen Betrieb. Je nach Ausführung profitierten Nutzer von zusätzlichen Funktionen wie der Konfiguration per Bluetooth und Smartphone-App. In Verbindung mit der integrierten Centronicplus-Funktechnologie ließen sich die Antriebe vernetzen und ihr Status zurückmelden.
Alle Komponenten im Haus arbeiten mit dem Centronicplus-Funksystem. Gesteuert wird das Gesamtsystem über die Rollladen- und Sonnenschutzzentrale Centralcontrol CC41. Sie vernetzt die Anwendungen und schafft die Grundlage für ein intelligentes Zuhause. Rollläden, Raffstoren und Sonnenschutzprodukte lassen sich so per Sprachbefehl ansteuern und auch von unterwegs per Smartphone bedienen.
Drei Anforderungen im Fokus
Im Mittelpunkt der Ausstattung standen drei Anforderungen: mehr Komfort, höhere Energieeffizienz und zusätzliche Sicherheit. Konkret sollte das System einen wirksamen Hitzeschutz an drei Fassadenseiten schaffen, den Einbruchschutz erhöhen und eine weitreichende Automatisierung ermöglichen. Im Alltag steuern Zeit-, Sonnen- und Regenfunktionen Rollläden und Raffstoren automatisch. Ergänzend stehen App-Bedienung, Handsender und Einzeltaster zur Verfügung.
Die Glasdachmarkise sichert der Sensor SC911 Plus ab, der an der Fassade angebracht ist. Er reagiert auf Sonne, Wind und Regen – bei einem Gewitter fährt die Markise automatisch ein und ist so vor witterungsbedingten Schäden geschützt. Regelmäßig nutzt der Bewohner Zeitprogramme, Szenen und Logiken sowie Dämmerungs- und Windfunktionen. Besonders praktisch sei die Möglichkeit, mehrere Rollläden per App gleichzeitig in eine definierte Lüftungsposition zu fahren.
Sorgfältige Programmierung als Schlüssel
Eine Herausforderung lag in der Programmierung und Überprüfung der definierten Logiken. Fachliches Know-how und eine präzise Inbetriebnahme seien entscheidend, damit alle Komponenten reibungslos ineinandergreifen. Ist das System einmal sauber eingerichtet, laufen zahlreiche Abläufe automatisiert im Hintergrund. "Wenn alles programmiert ist, läuft es von allein und man braucht sich nicht mehr darum zu kümmern", sagt der Bewohner.

