Weinor-Geschäftsführer Thilo Weiermann plant, sich Ende 2023 in den Ruhestand zu verabschieden. Der 60-Jährige will den verbleibenden Zeitraum bis zu seinem Weggang nutzen, um gemeinsam mit dem Schweizer Mehrheitsgesellschafter Griesser für eine geeignete Nachfolge zu sorgen.
Bis zum Jahresende 2023 wird sich Weiermann mit seinem Team weiterhin der Zukunftsgestaltung des Unternehmens widmen. Er hat Weinor 1991 von seinem Vater übernommen und sie seitdem international zu einem führenden Hersteller im Bereich Sonnen- und Wetterschutz für die Terrasse ausgebaut. "Wir haben nun genügend Zeit, um jemanden zu finden, der als neuer Geschäftsführer die Entwicklung von Weinor weiter vorantreiben kann", versichert Weiermann. Er betont, das Unternehmen verfüge über ein stabiles Fundament, das auch in Zukunft Kontinuität und Erfolg gewährleiste.
Wichtige Vorhaben für 2023
Unter der Federführung von Weiermann will Weinor im nächsten Jahr bedeutsame Projekte auf den Weg bringen beziehungsweise weiterentwickeln. Dazu gehört unter anderem das Lamellendach Artares, das um verschiedene Funktionen ergänzt werden soll. Auch neue Produkte sollen 2023 auf den Markt gebracht werden. Außerdem wird der E-Shop kontinuierlich ausgebaut, mit dem sich die Abwicklung rund um die Bestellung und Montage von Produkten vereinfacht und beschleunigt.
Zudem steht die Fertigstellung der Produktionserweiterung am Standort Möckern bei Magdeburg bevor. Der Neubau der 7.350 Quadratmeter großen Produktionshalle soll im Frühjahr 2023 fertiggestellt werden und ermöglicht mittelfristig fast eine Verdopplung der bisherigen Kapazitäten.
Zukunft gestalten
Aufgrund dieser zahlreichen Vorhaben will sich Weiermann keinen Abschiedssentimentalitäten hingeben: "Ich bin ja noch lange nicht weg, und im verbleibenden Jahr haben wir alle Hände voll zu tun. Darauf freue ich mich. Und auch für die Zeit danach gibt es bereits jetzt viele Pläne für die Gestaltung der Zukunft unseres Unternehmens, die es umzusetzen gilt. Wir denken langfristig und sorgen für Stabilität und Sicherheit. Darauf kann man sich bei Weinor verlassen", so Weiermann.
