Das System wird über ein Solarpanel mit Energie versorgt und kommt ohne Anschluss an das Stromnetz aus. Der Vorbaurollladen ist gedacht für Neubau und Sanierung gleichermaßen.

Die Montage erfolgt wahlweise in der Fensteröffnung oder an der Fassade – ohne Stemmarbeiten und ohne Kabelführung ins Rauminnere. Für Verarbeiter verkürzt das die Montagezeit, für Endkunden entfällt der Eingriff in die Bausubstanz. Der Antrieb bezieht seine Energie ausschließlich aus Sonnenlicht und kommt vollständig ohne Netzstrom aus. Dadurch bleibt der Rollladen auch bei Stromausfall funktionsfähig.
"Mit Lumiterra können Rollläden auch dort angeboten werden, wo ein fehlender Netzanschluss bisher das Ausschlusskriterium war", teilt Oknoplast mit.
In fünf Kastenhöhen verfügbar
Panzer und Kastenelemente bestehen aus Aluminium. Das System ist in fünf Kastenhöhen von 137 bis 205 Millimeter erhältlich und deckt Elementbreiten bis 3,8 Meter, Höhen bis 2,8 Meter und Flächen bis 6,5 Quadratmeter ab. Neben klassischen Farbtönen stehen Holzdekore zur Verfügung; optional ist ein geriffelter Panzer mit erhöhter Windbeständigkeit lieferbar.
Bei den Antrieben können Fachhandelspartner zwischen vier Herstellern wählen: INEL (mit Softclose-Funktion), A-OK (Zigbee-kompatibel), Delta Dore (mit Repeater-Funktion zur Signalverstärkung in größeren Gebäuden) und Somfy (mit Zwei-Wege-Kommunikation und Statusabfrage per App).
Antrieb mit automatischer Hinderniserkennung
Alle vier Antriebe verfügen laut Oknoplast über eine automatische Hinderniserkennung: Erkennt der Antrieb einen Widerstand, stoppt er automatisch und schützt so den Rollladen vor Beschädigungen. Jeder Rollladen wird mit einem vorkonfigurierten Handsender ausgeliefert und ist nach der Installation direkt einsatzbereit. Je nach Antrieb stehen Wandbedienungen, Zeitschaltuhren mit Anwesenheitssimulation sowie die Einbindung in Smart-Home-Systeme wie Somfy TaHoma zur Verfügung.