Somfys neuer TaHoma-KNX-Konfigurator vereint die drahtgebundene KNX-Welt mit dem Kosmos der eigenen Funktechnologie. Dirk Mommaerts, Leiter Objektberatung bei Somfy, erläutert, warum das Tool einen Quantensprung in der smarten Gebäudesteuerung ermöglicht.
Der neue TaHoma-KNX-Konfigurator von Somfy vereint zwei Systemstandards – die Funklösung TaHoma und das drahtgebundene KNX-Bussystem. „Funkbasierte Beleuchtungs-, Sicht- und Sonnenschutz-, Zugangs- sowie Sicherheitslösungen lassen sich künftig in Objekte mit KNX-Standard integrieren“, beschreibt Mommaerts den Mehrwert. Architekten und Planer seien dabei flexibel in der Auswahl der idealen Anwendung.
Anwendung steht kostenlos im KNX-Shop bereit
Der neue Konfigurator steht ab sofort im KNX-Shop zum Download bereit. Er funktioniert sowohl mit der TaHoma DIN Rail für die unsichtbare Montage im Schaltschrank als auch mit der klassischen TaHoma-Box, die an den WLAN-Router angeschlossen wird. "Elektriker und Systemintegratoren haben nun die Möglichkeit, das TaHoma-System in die KNX-Welt zu implementieren", erklärt der SmartHome-Experte. "Zudem spricht man eine breite Kundengruppe an, die heute noch vor drahtgebundenen Lösungen zurückschreckt – oftmals übrigens, weil alle Systemanpassungen immer einen Fachservice benötigen. Darüber hinaus könnten die Endverwender die Vielfalt der KNX-Welt nutzen und diese mit den Somfy-Lösungen verbinden. Bei den ca. 500 Anbietern mit rund 8.000 KNX-Produkten seien der Fantasie dabei kaum Grenzen gesetzt.
Eine Lösung für die Bandbreite an Wohnobjekten
Der TaHoma-KNX-Konfigurator ist eine Lösung für die Bandbreite an Wohnobjekten – vom Massiv- und Fertighaus über das Mehrfamilienhaus bis zum Geschosswohnungsbau. Das Potenzial ist laut Mommaerts enorm – gerade im Geschosswohnungsbau. "Unsere neue Lösung zielt auf Kunden ab, die Interesse an einem SmartHome haben, allerdings nicht gleich zu Beginn über ein Riesenbudget verfügen", sagt er. "Unsere TaHoma-Welt legt den Grundstein, um zum passenden Zeitpunkt das smarte Zuhause weiter auszubauen."
Mindestens 70 Prozent der Wohnobjekte werden derzeit noch mit konventioneller Sonnenschutzsteuerung ausgestattet. Das Paradoxe daran: Für eine smarte Steuerung gebe es meist gar kein Budget, weil sowohl Investoren als auch Wohnungskäufer noch zu viel Respekt vor der Technologie haben. Die technische Grundausstattung sei oft überschaubar. "Deshalb ist es so wichtig, ohne großen Installationsaufwand wie z.B. durch spätere Verkabelungen mit Funklösungen jederzeit flexibel zu sein", resümiert der Leiter der Objektberatung.
Mehr über den neuen TaHoma-KNX-Konfigurator von Somfy sowie ein Interview mit Dirk Mommaerts lesen Sie in der Oktoberausgabe von sicht+sonnenschutz .
