Inmitten der komplett verglasten, mit Tageslicht durchfluteten Eingangshalle der Neuen Messe Süd in Düsseldorf ragt ein dominanter, mit strukturiertem Messingblech verkleideter Körper hervor. Die zirka 2.000 Quadratmeter Glasfläche des großen Foyers erforderten ein umfassendes Konzept für den Sonnenschutz und die Verdunkelung.

Das zirka 7.800 Quadratmeter großen, transluzenten Vordach der Neuen Messe Süd in Düsseldorf, entworfen von slapa oberholz pszczulny | sop architekten, ist bereits vom Wasser aus sichtbar. Vom Messevorplatz mit vielfältiger Verkehrsinfrastruktur über den transparenten Südeingang mit flexiblen Konferenzflächen bis zur multioptional nutzbaren Messehalle 1 vereint das 20 Meter hohe Dach vielfältige Funktionen unter sich. Vom überdachten Vorplatz gelangt der Messebesucher in das 16,5 Meter hohe, transparente Foyer des Südeingangs, in dem u.a. separate Events stattfinden können und das aus zirka 2.000 Quadratmeter Glasfläche besteht.
Wahrung des lichtdurchfluteten Charakters
Die Anforderungen an das Sonnenschutzmaterial für die Vertikalscreens im Innenbereich sowie die Horizontalmarkisen im Galerie- und Oberlichterbereich waren sehr anspruchsvoll: Neben einer wirksamen Reduktion des solaren Eintrags und hohem, klimatischen Komfort für die Besucher, mussten die Screens auch für einen sehr guten Durchlass von natürlichem Licht sorgen. Schließlich sollte der lichtdurchflutete Charakter des Foyers auch bei hoher Sonneneinstrahlung nicht verloren gehen.
Hohe Brandschutzanforderungen für den Innenbereich
Da das Gebäude von der Typologie her einen Versammlungsraum darstellt, mussten die Architekten auch erhöhte Brandschutzanforderungen berücksichtigen. In der Endwertung ganz oben landete schließlich das Screenmaterial Soltis SK20 von Serge Ferrari, das speziell für öffentliche Gebäude und Verwaltungsbauten mit hohem Publikumsverkehr entwickelt wurde.
Den kompletten Objekt-Bericht lesen Sie in der Februar/Märzausgabe der sicht+sonnenschutz .