Tageslicht-Museum Kunst in ehemaliger Munitionsverarbeitungsanlage

Die Stiftung "Das Maximum" stellt im bayerischen Traunreut zeitgenössische Kunstwerke aus. Das Besondere: Ganz bewusst haben die Verantwortlichen auf künstliches Licht zur Beleuchtung verzichtet und Oberlichter eingebaut.

Museum „Das Maximum“ im bayerischen Traunreut.
Im Museum „Das Maximum“ werden die Werke der zeitgenössischen Künstler durch großzügige Sattel-Lichtbänder ins rechte Licht gerückt. Die weißen Wände in Kombination mit dem hellen Parkettboden und dem freigelegten hölzernen Dachstuhl bieten einen eindrucksvollen, aber dennoch zurückhaltenden Rahmen für die Präsentation. - © Velux Deutschland GmbH

Andy Warhol, Georg Baselitz und John Chamberlain – Werke u.a. dieser drei zeitgenössischen Künstler hängen im "Das Maximum" in der bayerischen Provinz nahe des Chiemsees. Stillgelegte Industriehallen in Traunreut dienen seit 2011 als Ausstellungsräume. Der in New York lebende Kunstförderer Heiner Friedrich stieß das Projekt an.

100 Oberlichter verbaut

Auf 4.300 Quadratmeter zeigt "Das Maximum" fünf deutsche und vier amerikanische Künstler. Besucher des Museums betrachten die Werke im jeweiligen Tageslicht, denn auf Spots und indirekte Beleuchtung wurde bewusst verzichtet. Stattdessen entschieden sich Architekt Schorsch Brüderl und Bauherr für Oberlichter von Velux, um die Bilder in Szene zu setzen. 100 Velux Modular Skylights verbaute das ausführende Bauunternehmen – 32 davon mit Motor, um an heißen Sommertagen für einen Temperaturausgleich in der ehemaligen Munitionsverarbeitungsanlage sorgen zu können.

Mehr zu dem Projekt lesen Sie in der November/Dezember-Ausgabe von sicht+sonnenschutz .