Bioklimatische Pergola KE erweitert Outdoor Living-Universum

Mit Kedry Neos bringt KE eine bioklimatische Pergola auf den Markt, die schlanke Säulenprofile mit einem innovativen Entwässerungssystem verbindet. Was hinter der unsichtbaren Struktur steckt und welche Modulgrößen das Unternehmen anbietet.

Kedry Neos ist nicht nur eine bioklimatische Pergola, sondern ein Raum, in dem sich Licht und Schatten nach dem persönlichen Rhythmus der Nutzer richten. - © KE

Mit der bioklimatischen Pergola möchte KE sein Portfolio erweitern und die Position im globalen Geschäft mit Outdoor-Lösungen ausbauen. Der internationale Vertrieb startete dem Unternehmen zufolge Ende März.

Schlanke Struktur und italienisches Design

Kedry Neos setzt auf ein minimalistisches Design mit Säulenprofilen von lediglich 130 Millimeter. Die Struktur soll dadurch schlank wirken und sich in unterschiedliche architektonische Umgebungen einfügen – vom privaten Wohnbereich bis zu Contract-Projekten. KE bezeichnet die Pergola als Ausdruck italienischer Fertigungsqualität und verweist auf einen vollständig hausinternen Entwicklungsprozess. Diesen habe das Unternehmen mit strukturellen und funktionalen Tests abgesichert, um Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Das technische Kernstück bildet ein verstellbares Lamellensystem mit 175 Millimeter Lamellenbreite. Die Lamellen rotieren präzise und regulieren so Luftzirkulation und Lichteinfall. Damit lasse sich ein Mikroklima nach den Vorstellungen der Nutzer einstellen – die Interaktion mit Sonne, Wind und Regen sei individuell steuerbar.

Verdecktes Entwässerungssystem und LED-Integration

Ein zentrales Merkmal von Kedry Neos ist das Entwässerungssystem. Eine Dachrinne mit hochdichten Dichtungen leite das Wasser direkt in Fallrohre, die in die Säulen integriert seien. Auf diese Weise bleibe die Optik der Struktur frei von sichtbaren Wasserführungen.

In die Rinnenprofile integriert das Unternehmen dimmbare LED-Leuchten. Über die Steuerung der Lichtintensität lasse sich der Außenbereich zu jeder Tages- und Nachtzeit anpassen. Ergänzend ermögliche die Einbindung intelligenter Automationssysteme ein dynamisches Klimamanagement.

Modularität und Perimeter-Verschlüsse

Kedry Neos lässt sich sowohl freistehend als auch wandgebunden montieren. Die Abmessungen pro Modul reichen demnach bis zu 450 mal 600 Zentimeter. Mehrere Einheiten lassen sich zu größeren Flächen kombinieren, um auch ausgedehnte Außenbereiche zu überdachen.

Für eine weitergehende Ausstattung bietet KE neue Sonnenschutzlamellen an, die als Einrichtungselement konzipiert seien. Sie sollen Licht modulieren, Privatsphäre schaffen und einen ästhetischen Bezug zur umgebenden Architektur herstellen. Für einen vollständigen Wetterschutz lassen sich Perimeter-Verschlüsse ergänzen: Verglasungen vom Typ Line Glass, Vertikalscreens vom Typ Vertika sowie Vorhänge.

Die Integration intelligenter Automationssysteme sorge für ein dynamisches Klimamanagement, während die hohe Anpassungsfreiheit die Gestaltung der Außenarchitektur nach den spezifischen Vorstellungen jedes Projekts ermögliche. Da es sich um einen Sonnenschutz handele, könne Kedry Neos als genehmigungsfreies Bauvorhaben gelten. KE verweist zudem auf die Möglichkeit, Bauanreize gemäß den geltenden Vorschriften zu nutzen.