Wenn im Sommer Klimaanlagen in Gebäuden auf Hochtouren laufen, steigen der Energieverbrauch und die Kosten. Internorm rückt eine intelligente Beschattungslösung in den Mittelpunkt, die im Verbundfenster verschwindet und sich selbst mit Strom versorgt.

Mit steigenden Sommertemperaturen wächst der Druck auf die Gebäudehülle: Räume heizen sich auf und Klimaanlagen treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Internorm setzt deshalb auf integrierte Fensterlösungen mit wirksamem Sonnenschutz – und stellt als energieeffiziente Alternative zur Klimaanlage die Beschattungslösung I-tec Shading vor.
Jalousie im Scheibenzwischenraum mit Automatiksteuerung
I-tec Shading ist ein in das Verbundfenster integriertes Jalousiensystem. Es reagiert dem Unternehmen zufolge automatisch auf Sonneneinstrahlung und Temperatur und reguliert die Beschattung selbstständig. Auch wenn niemand zuhause sei, halte das System die Wohnräume an heißen Sommertagen angenehm temperiert.
Die Lamellen sitzen geschützt zwischen den Scheiben des Verbundfensters. Dadurch sind sie vor Wind, Regen und Verschmutzung abgeschirmt. Internorm verweist auf einen geringen Wartungsaufwand und eine lange Lebensdauer der Mechanik. Gleichzeitig soll das System einen hohen Bedienkomfort bieten.
Besonders nachhaltig sei die Energieversorgung: Dank integrierter Photovoltaikmodule und eines Akkus arbeite I-tec Shading völlig autark und benötige keine zusätzliche Stromversorgung. Eine Verkabelung im Mauerwerk entfällt damit, was nach Angaben von Internorm sowohl Neubau- als auch Sanierungsprojekte vereinfacht.
Das System lässt sich zudem in SmartHome-Umgebungen einbinden. Automatisierte Beschattungen können sich an Tageszeiten, Wetterbedingungen und individuelle Wohnbedürfnisse anpassen und tragen so zusätzlich zu Energieeffizienz und Komfort bei.
Außen liegende Beschattung als Schlüssel gegen Überhitzung
Den fachlichen Hintergrund dafür liefert nach Angaben von Internorm die österreichische Klimaschutzinitiative Klimaaktiv: Außen liegende Beschattung biete den wirksamsten Schutz gegen sommerliche Überhitzung, weil sie die Sonneneinstrahlung bereits vor dem Fenster abfange. Innen liegende Lösungen könnten dagegen nicht verhindern, dass sich die Glasflächen aufheizen und Wärme in den Innenraum abstrahlen.

Eine Studie des Beratungsunternehmens Guidehouse beziffert das Einsparpotenzial: Bis zum Jahr 2050 ließe sich der Energiebedarf für die Kühlung europäischer Gebäude durch automatisierte Beschattungssysteme um bis zu 60 Prozent senken. Hintergrund ist laut Internorm, dass das Kühlen eines Raumes zirka dreimal so viel Energie erfordere wie das Erwärmen um dasselbe Maß. Der Hersteller empfiehlt zudem, Sonnenschutzsysteme auf allen Gebäudeseiten einzuplanen. In den Sommermonaten wandere die Sonne von Nordosten bis Nordwesten, weshalb auch Fensterflächen außerhalb der klassischen Südausrichtung erheblich zur Erwärmung beitragen könnten.
Klinger: Auf die richtige Kombination kommt es an
"Die Zukunft liegt nicht in energieintensiver Kühlung, sondern in der richtigen Kombination aus energieeffizienter Gebäudehülle und intelligentem außenliegendem Sonnenschutz. Wer den Wärmeeintrag frühzeitig reduziert, senkt nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch den Energieverbrauch und die laufenden Kühlkosten deutlich", sagt Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher von Internorm. Die Beschattung der Zukunft müsse mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: Hitzeschutz, Wohnkomfort und Energieeffizienz. Gemeinsam mit den Fensterlösungen entstehe so nachhaltige Wohnqualität – auch bei steigenden Temperaturen.