Bildergalerie: Aluminium-Schiebeläden für Wohnanlage in der Schweiz

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    Fensterläden haben in der Architektur eine jahrtausendelange Tradition. Seit einigen Jahren erleben sie im Rahmen der Klimadiskussion eine Renaissance. Wie sie für mehr Energieeffizienz, thermischen Komfort und Ästhetik zusammenwirken, zeigt das Minergie-P-Projekt Sunnehof im schweizerischen Fällanden. Bauherrin des sechsstöckigen Mehrfamilienhauses mit 42 Wohnungen war Fokus Immobilien. Die insgesamt 168 Aluminium-Schiebeläden lieferte Ehret.
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    Die Holz-Beton-Verbunddecken mit sichtbarem Brettsperrholz in der Biegezugzone besitzen durch den Betonanteil eine höhere Tragfähigkeit und Wärmespeicherfähigkeit als reine Holzbalkendecken. Auch beim Brandschutz und Schallschutz sind sie überlegen. Die Brettsperrholz-Innenwände sind mit nicht brennbaren Gipsfaserplatten verkleidet. Mehr als 900 vorgefertigte Holzelemente wurden innerhalb von sieben Wochen verbaut, insgesamt stecken rund 10.000 Holzteile im Sunnehof.
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    Zum Einsatz kam der moderne Nachfolger des Fensterladens, ein Aluminium-Schiebeladen Modell SL von Ehret. "Im Zusammenspiel verhindern der außen liegende Sonnenschutz, die Ausrichtung der Fenster und die thermische Speicherkapazität der Bauelemente in Fällanden ein Überhitzen der Räume", sagt Gerhard Patent, Gebietsleiter bei Ehret.
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    Sowohl die Hohlkammer-Rahmenprofile als auch die Rhombus-Aluminiumlamellen wurden mit der Sonderfarbe NCS S8000N, einem neutralen Grauton mit 80 Prozent Schwarzanteil, matt beschichtet. So harmoniert der Schiebeladen mit der charaktervollen, vorgegrauten Fassade. Die oberen Führungsschienen mit elektrischem Antrieb sind nicht sichtbar in einem bauseitigen Schacht montiert.
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    "Um dem Auftraggeber einen realistischen Eindruck von der ästhetischen Gesamtwirkung und der technischen Funktionalität zu geben, wurde für die Bemusterung ein originalgetreuer Mockup mit allen Details erstellt", erklärt Patent weiter. Der nahezu wartungsfreie Sonnenschutz wird über das Funksystem Somfy iO gesteuert, das problemlos in jede Gebäudeautomation eingebunden werden kann.
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    Dabei haben die Bewohner alle Bedienoptionen zur Auswahl. Standardmäßig wird jedes Element einzeln über einen Handsender gesteuert. Alternativ können die Schiebeläden über einen Sonnenwächter automatisch in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung geöffnet und geschlossen werden. Die kabellose Funksteuerung sorgt darüber hinaus dafür, dass die vom Minergie-P-Standard geforderten Wärmedämmwerte eingehalten werden. Durchbrüche für die Verkabelung hätten die Gefahr von Wärmebrücken erhöht.
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    Jeder Funkmotor einzeln programmiert, um Überlagerungen und Störungen zwischen den Wohnungen zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil des außenliegenden Schiebeladens gegenüber einem Rollladen betrifft ebenfalls die thermische Isolierung der Fassade. Da das Mauerwerk nicht verjüngt werden muss, bleiben die Wärmedämmwerte an der gesamten Holzfassade gleich.