Ob vormontierte Systeme, digitale Planungstools oder gewerkeübergreifende Konzepte: Folgner setzt auf ganzheitliche Lösungen, die das Fachhandwerk bestmöglich unterstützen. Der langjährige Partner Nema Fenster + Türen verrät, warum das in der Praxis den Unterschied macht.

Hitzeschutz, Energieeffizienz und die energetische Sanierung des Gebäudebestands rücken für das Fachhandwerk immer stärker in den Fokus. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Beratung, Planung und Montage – während qualifizierte Fachkräfte fehlen. Gefragt sind deshalb Systeme, die Fenster, außen liegenden Sonnenschutz und intelligente Steuerung miteinander verbinden und sich effizient montieren lassen. Folgner entwickelt Lösungen mit hohem Praxisbezug – von Rollläden, Forsa-Raffstoren und Zip-Systemen bis hin zu gewerkeübergreifenden Konzepten wie dem smarten Fenster und der Intelligenten Sonnenschutzzarge.
Ein langjähriger Partner ist Nema Fenster + Türen mit Sitz in Ostenhofen. Geschäftsführer Manfred Neißendorfer spricht im Interview mit Folgner darüber, welchen Stellenwert energieeffizienter Sonnenschutz in der Kundenberatung hat, warum gewerkeübergreifende Lösungen an Bedeutung gewinnen und was für ihn eine gute Partnerschaft im Handwerk ausmacht.
Herr Neißendorfer, welche Bedeutung hat energieeffizienter Sonnenschutz für Nema und Ihre Kunden?
Manfred Neißendorfer: Unser Angebot reicht von Fenstern und Sonnenschutz bis hin zu Türen, Toren und Automatisierung. Gerade die Fenstersanierung ist bei uns ein wichtiges Thema. Dabei verkaufen wir dem Kunden nicht einfach ein neues Fenster. Wir beraten ihn und entwickeln die für ihn optimale Lösung. Fenster, Sonnenschutz und energetische Sanierung gehören dabei zusammen.
Der Klimawandel macht insbesondere den Hitzeschutz immer wichtiger. Gleichzeitig brauchen wir Lösungen, die sowohl im Sommer als auch im Winter energieeffizient funktionieren. Außen liegender Sonnenschutz kann dazu beitragen, den Kühl- wie auch den Heizenergiebedarf zu reduzieren – und damit auch Kosten und CO₂-Emissionen.
Im Beratungsgespräch wird dieser Mehrwert für den Kunden schnell nachvollziehbar. Genau dafür steht Nema: Wir wollen nicht einfach Produkte verkaufen, sondern Lösungen mit einem konkreten Nutzen. Dazu gehört für uns auch die Beratung zu möglichen Förderleistungen und Unterstützung bei den entsprechenden Anträgen.“
Das smarte Fenster verbindet Fenster, Sonnenschutz und Automatisierung. Wie erleben Sie solche gewerkeübergreifenden Lösungen in der Praxis?
Diese Lösungen stehen für die Klimapartnerschaft von Nema, Folgner und Somfy. Wir brauchen energieeffiziente Systemlösungen, bei denen Fenster, außen liegender Sonnenschutz und intelligente Steuerung zusammenspielen. Gerade bei der Sanierung sind Solarmotoren von Somfy eine interessante Lösung. Eine Automatisierung ist damit auch im Bestand ohne Probleme möglich – ohne Elektriker und neue Elektroanschlüsse. Das macht die Umsetzung für uns und für den Kunden deutlich einfacher.
Im Neubau sind natürlich noch weitere smarte Lösungen möglich. Auch die Einbindung in SmartHome-Konzepte wird zunehmend interessant. Hier stehen wir allerdings noch am Anfang. Wir müssen in dieser Thematik als Branche noch viel lernen, und auch beim Kunden braucht es gute Argumente, um den Nutzen verständlich zu machen. Deshalb ist das neue Level Up-Programm interessant. Qualifizierung, Verkaufs- und Argumentationstrainings helfen dabei, die Vorteile solcher Komplettlösungen sicher zu vermitteln. Denn die Technik allein verkauft sich nicht – wir müssen ihren konkreten Nutzen und Mehrwert für den Kunden erklären können.
Sie haben bereits viele Sonnenschutzlösungen von Folgner in der Praxis eingesetzt. Was überzeugt Sie besonders?
Auf der Baustelle sind die vormontierten Systeme für uns eine große Hilfe. Das bedeutet Zeitersparnis, mehr Sicherheit und weniger Fehlerquellen. Gerade angesichts des Fachkräftemangels ist die eingesparte Montagezeit ein entscheidender Faktor. Wir können deutlich schneller arbeiten und die Aufgaben mit weniger Monteuren bewältigen. Das ist für einen Fachbetrieb heute enorm wichtig. Was ich besonders hervorheben möchte: Wir haben mit den Produkten von Folgner weder Montageprobleme noch Reklamationen. Die Premiumqualität zeigt sich für uns deshalb nicht nur am Produkt selbst, sondern auch in der täglichen Arbeit und letztlich in der Kundenzufriedenheit. Deshalb arbeiten wir bereits seit 2016 ausschließlich mit Folgner zusammen.
Was schätzen Sie darüber hinaus an Folgner als Partner?
Der Produktkonfigurator hat uns sehr geholfen. Wir können selbst konfigurieren, vermeiden Fehler in der Planung und erstellen unsere Angebote direkt. Das System ist aus der Praxis für die Praxis entwickelt worden – und genau das merkt man. Der Konfigurator ist einfach zu bedienen, spart Zeit und unterstützt uns dabei, für den Kunden die passende Lösung zusammenzustellen. Gerade diese Nähe zu den Anforderungen des Handwerks ist für uns ein großer Vorteil.
Auch bei den Produkten werden systemübergreifende Lösungen marktorientiert entwickelt. Wir bekommen Lösungen und Service aus einer Hand. Mit Klaus Huber haben wir zudem einen kompetenten Ansprechpartner, der sich kümmert und für uns immer erreichbar ist. Und auch Sebastian und Bernd Folgner sind persönlich ansprechbar. Hilfreich sind für uns außerdem die Schulungsangebote, insbesondere die Möglichkeit für individuelle, firmenbezogene Schulungen.
Wenn wir Unterstützung benötigen, bekommen wir auch Marketing-Support – bis hin zu konkreten Hilfestellungen bei der Neugestaltung unserer Verkaufsräume. Am Ende sind es aber nicht nur die Produkte und Services, sondern auch die Werte, die wir als Familienunternehmen teilen: Qualität, Verlässlichkeit, Kundennähe und der Anspruch, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. Genau diese Verbindung aus traditionellen Werten und Innovationskraft macht für uns eine gute Partnerschaft aus.
