Seit mehr als dreißig Jahren prägt Bernd Folgner die Geschicke der Folgner GmbH in Bad Aibling bei Rosenheim. Die Firma steht gut da, das Auftragsbuch ist voll. Kein Grund, sich zurückzulehnen. Die Inhaberfamilie hat noch einiges vor.
sicht+sonnenschutz: Herr Folgner, 2021 war für viele Unternehmen ein außergewöhnliches Jahr: Hohe Nachfrage auf der einen Seite, Lieferzeiten und Engpässe für Rohstoffe und Preiserhöhungen auf der anderen Seite. Wie sind Sie damit umgegangen?
Bernd Folgner: 2021 war geprägt von der Versorgungsproblematik auf breiter Front bei allen Materialien. Das hat uns zu kämpfen gegeben. Wir haben so reagiert, wie alle in der Branche reagiert haben. Im Vergleich zu normalen Zeiten haben wir doppelte Lagerbestände eingelagert. Von unseren Lieferanten gab es die eine oder andere Preiserhöhung. Die muss man natürlich umsetzen.
sicht+sonnenschutz: Dessen ungeachtet hat die Branche voriges Jahr erneut Zuwächse verzeichnet, zum Teil zweistellig. Das galt zum Beispiel für Markisen.
Folgner: Ja, auch unser Unternehmen hatte erneut eine Steigerung beim Umsatz. Allerdings generierte das nicht aus den Preiserhöhungen, sondern wirklich von den Stückzahlen. Unterm Strich war es von den Ausbringungsmengen her ein erfolgreiches Jahr.
sicht+sonnenschutz: Keine leichte Aufgabe angesichts der Materiallage.
Folgner: Das war natürlich vor dem Hintergrund der Beschaffungskrise eine sehr anstrengende Arbeit. Mein Respekt gilt unserer ganzen Mannschaft.
sicht+sonnenschutz: Wie haben sich Ihre Lieferzeiten entwickelt?
Folgner: Stand heute (Das Gespräch fand Mitte Oktober statt, Anmerk. der Redaktion), haben Fenster Lieferzeiten bis Februar oder März. Erfahrungsgemäß folgt im Anschluss dann der Sonnenschutz. Das heißt, unsere Produkte kommen ab April oder Mai zum Zuge. Ich bin da sehr optimistisch.
Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen Januar-Ausgabe der sicht+sonnenschutz.
