Der Familienbetrieb Tritscheler Rollladen & Sonnenschutz hat seine Panzerfertigung komplett neu aufgestellt und setzt dafür auf das Modell E-Volet Plus von Acroloc. Wie der Wechsel des Anlagenherstellers binnen weniger Tage zu zweistelligen Verbesserungen führte.
Durch die Umstellung auf die vollautomatische Rollladen-Panzer-Arretiermaschine E-Volet Plus von Acroloc verzeichnet die Firma Tritscheler Rollladen & Sonnenschutz nach eigenen Angaben eine Produktivitätssteigerung von zirka 60 Prozent sowie eine um zirka 40 Prozent verbesserte Qualität. Der mittelständische Betrieb deckt mit Rollladen, Raffstoren, Sonnenschutz und individuellen Systemlösungen ein breites Spektrum ab und bedient sowohl Neubau- als auch Sanierungs- und Nachrüstprojekte sowie gewerbliche Anwendungen.
Grenzen der Vorgängeranlage
Bis zur Investition setzte Tritscheler eine Anlage eines Marktbegleiters ein. Diese habe zwar zuverlässig gearbeitet, in der täglichen Praxis aber klare Grenzen gezeigt. Als limitierende Faktoren nennt das Unternehmen die Produktionsgeschwindigkeit, die Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen sowie die eingeschränkten Möglichkeiten zur flexiblen Positionierung unterschiedlicher Endstücke.
Mit wachsender Produktvielfalt und steigenden Qualitätsansprüchen sei deutlich geworden, dass die bestehende Lösung langfristig nicht genug Spielraum biete, um effizient und flexibel auf neue Marktanforderungen zu reagieren. Statt kurzfristiger Kompromisslösungen entschied sich der Betrieb nach eigenen Angaben bewusst für einen strategischen Schritt in Richtung höherer Automatisierung und Prozesssicherheit. Das Ziel: die Panzerfertigung zukunftssicher aufzustellen und die Abhängigkeit von manuellen Eingriffen zu reduzieren.
Auswahlkriterien und Integration
Ausschlaggebend für die Wahl des E-Volet Plus seien weniger einzelne technische Kennwerte gewesen als das Gesamtkonzept aus Flexibilität, Anpassbarkeit und sauberer Integration in bestehende Produktions- und IT-Strukturen. Die Inbetriebnahme erfolgte dem Unternehmen zufolge innerhalb von zwei Tagen, anschließend begleitete Acroloc die Produktion über weitere zwei Tage. Bereits nach dieser Phase sei die Anlage vollständig integriert im Serienbetrieb gelaufen.
Ein wesentlicher Faktor war der Einsatz eines industriellen Zwölf-Zoll-PCs, der die Anbindung an das ERP-System und die vollständige Integration in die bestehende Infrastruktur ermöglichte. Dadurch ließen sich die Prozesse durchgängig abbilden und automatisieren. Die Mitarbeiter habe der Betrieb von Beginn an aktiv eingebunden. Die intuitive Bedienung und ergonomische Gestaltung hätten zu hoher Akzeptanz und schneller Routine geführt.
Effekte auf Qualität, Prozesse und Wirtschaftlichkeit
Die höhere Prozessstabilität führte nach Angaben von Tritscheler zu deutlich weniger Nacharbeit, reduzierten Fehlerquoten und einer spürbaren Entlastung im Arbeitsalltag. Probleme in der Weiterverarbeitung oder auf der Baustelle träten seltener auf, ebenso Diskussionen mit Kunden über Maßhaltigkeit oder Ausführungsqualität. Weniger Störungen bedeuten insgesamt ruhigere Abläufe, geringeren Stress und mehr Freude an der täglichen Arbeit.
Für Niklas Tritscheler zählt die Investition zu den wichtigsten Entscheidungen im Bereich der Panzerfertigung. Die Kombination aus Automatisierung, Flexibilität und Prozesssicherheit sorge nicht nur für höhere Stückzahlen, sondern auch für nachhaltige wirtschaftliche Effekte. "Die Entscheidung war richtig und wichtig. Ich bereue keinen Euro, den wir investiert haben", sagt er. Die Anlage zahle sich im laufenden Betrieb selbst aus und schaffe die Grundlage, um auch künftige Anforderungen abzubilden.

