Als erster Fachbetrieb in Deutschland hat HEFA im vergangenen Jahr den Hella Cube für die interaktive Kundenberatung eingeführt. Im Interview spricht Geschäftsführer Christian Fahl über erste Erfahrungen mit der digitalen Erlebniswelt, den Aufbau einer Raffrollo-Fertigung bei Ifasol und seine Erwartungen für 2026.

Herr Fahl, für HEFA haben Sie 2024 den interaktiven Hella Cube angeschafft. Wie kommt die digitale Erlebniswelt bei Endkunden an?
Fahl: Die digitale Erlebniswelt des Cube stößt bei Endkunden insgesamt auf sehr positive Resonanz. In der täglichen Beratung ist die Anwendung zuweilen aber noch ungewohnt, sowohl für uns als auch für die Kunden – das merkt man. Manchmal entsteht der Eindruck, dass es für einige nicht sofort nachvollziehbar ist, warum sie den gesamten Prozess durchlaufen sollen – vor allem dann, wenn sie eigentlich schon genau wissen, was sie möchten. Aber diejenigen, die sich darauf einlassen, sind richtig begeistert. Das bestärkt uns in unserer Entscheidung für den Cube und zeigt, dass er einen echten Mehrwert bietet. Und wir sind nach wie vor stolz auf unsere Pionierrolle in Deutschland.
Ifasol hat 2024 eine Fertigung für Raffrollos aufgebaut. Hat die strategische Maßnahme Ihre Erwartungen erfüllt?
Fahl: Zum jetzigen Zeitpunkt liegen die Ergebnisse noch leicht hinter unseren Erwartungen. Ich sehe da allerdings auch einen klaren Zusammenhang mit der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtsituation, zumal wir mit den Raffrollos ein hochpreisiges Produkt anbieten. Gerade deshalb ist es aus meiner Sicht auch noch zu früh für ein abschließendes Urteil. Wir sind überzeugt, dass das Konzept Potenzial hat – und geben dem Projekt und Produkt bewusst die notwendige Zeit, sich zu entfalten.
Wie ist Ihr Zwischenfazit für das Geschäftsjahr 2025, und worauf richten Sie den Fokus in der zweiten Jahreshälfte?
Fahl: Sowohl bei Ifasol als auch bei HEFA lief die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres mit gemischten Ergebnissen, insgesamt aber stabil und in etwa auf Vorjahresniveau. Für die zweite Jahreshälfte richten wir unseren Blick klar nach vorn: Unser Fokus liegt darauf, die Weichen für 2026 zu stellen. Wir sind optimistisch und gehen fest davon aus, dass die Nachfrage bei beiden Unternehmen im kommenden Jahr spürbar anziehen wird – und darauf bereiten wir uns jetzt schon gezielt vor.
Kirsten Friedrichs