Innovation trifft Tradition Exte feiert 65. Jubiläum

Vor 65 Jahren gegründet, hat sich Exte vom Handwerksbetrieb zur Unternehmensgruppe mit mehr als 400 Mitarbeitenden entwickelt. Dank der heutigen Aufstellung als Spezialist für Rollladenkasten- und Fensterzubehör-Systeme, Verkleidungslösungen und Schalungszubehör gehört das Unternehmen zu den Schlüsselakteuren in der Bauindustrie.

Kurz vor Weihnachten trafen sich Mitarbeitende aller vier Standorte, um das 65-jährige Firmenjubiläum von Exte zu begehen. - © Exte

An insgesamt vier Standorten – in Wipperfürth, Nienburg, Köthen und in Zabrze in Polen – ist Exte mittlerweile aktiv, produziert für Konfektionäre, Fensterhersteller, Systemhäuser und die Bauwirtschaft ein umfangreiches Produktportfolio. Auch das wurde im Laufe der Jahrzehnte stetig weiterentwickelt und um innovative Lösungen ausgebaut. "Entscheidenden Anteil an der Erfolgsstory des Unternehmens haben unsere motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeitenden, viele von ihnen sind schon seit Langem dabei", hebt Dan Friedl, geschäftsführender Gesellschafter von Exte, hervor.

Teamgeist und Teamwork gehören seit jeher zu wichtigen Werten des Familienunternehmens. "Die Begeisterung für fortschrittliche Technologien, der Anspruch an kontinuierliche Entwicklung und an neue Lösungen sind unsere Antriebsfedern", hebt Dan Friedl hervor. Für das, was die Gruppe zu dem gemacht hat, was sie heute ist, legte Ekkehard Friedl 1959 den Grundstein. Mit einem Extruder und viel Erfindergeist setzte er auf dem heimischen Dachboden in Wuppertal erste Ideen zur Herstellung von Kunststoffprofilen um und optimierte sie immer weiter.

Wachstum benötigt eine Vision und Raum

Entscheidender Meilenstein war der Standortaufbau in Wipperfürth im Jahr 1963. Dem schlossen sich zielgerichtete Investitionen und Produktionserweiterungen an. Dafür band der Firmengründer frühzeitig seine beiden Söhne Arn und Dan Friedl ins Unternehmen ein, die ab den 1980er Jahren Teil der Geschäftsleitung wurden. Gemeinsam mit der nächsten Generation stellte Ekkehard Friedl wichtige Weichen für die Zukunft. So wurde in den 1990er Jahren ein eigener Standort für Schalungszubehör im sachsenanhaltinischen Nienburg an der Saale aufgebaut. Das in Köthen neu errichte Logistikzentrum für Rollladenkasten-Systeme wurde 2015 nochmals erweitert. Zudem hat das Unternehmen im polnischen Zabrze seit 2004 einen Vertriebsstandort für Rollladenkasten- und Fensterzubehör-Systeme. Kontinuierlich wurden auch die Fertigungsanlagen modernisiert und in Digitalisierung sowie Automatisierung investiert.

Neues voranbringen

Um das Familienunternehmen zukunftsfähig aufzustellen, hat Exte interne Programme auf den Weg gebracht und zielt den Lean-Prinzipien folgend auf neue Strukturen und Prozesse ab. "Der Fokus liegt auf einer schlanken, systematisierten Produktion und kontinuierlichen Prozessoptimierungen, um unnötige Verschwendungen zu vermeiden", erläutert Dan Friedl. Dieses Beispiel ist eines von vielen, das in der nunmehr 65-jährigen Geschichte die ständige Weiterentwicklung von Exte dokumentiert. "An unseren Standorten wird Innovationsfreude gelebt", so der geschäftsführende Gesellschafter. "Wir haben das Ohr dicht am Markt, setzen neue Lösungen im Rahmen unserer eigenen Forschung und Entwicklung um und nehmen unsere Kunden mit auf den Innovationsweg."