Führungswechsel bei Antriebs- und Steuerungsspezialist Enzo Viola möchte mit Elero Marktanteile gewinnen

Zum Jahreswechsel hat Enzo Viola die Geschäftsführung bei Antriebs- und Steuerungsspezialist Elero übernommen. Am Firmensitz in Beuren erläuterte er seine Ziele mit dem Unternehmen.

Seit dem 1. Januar 2017 ist Enzo Viola neuer Geschäftsführer von Elero. - © Metzger

"Ich freue mich, nun ein für mich neues Geschäftsfeld zu übernehmen", sagte Enzo Viola bei der Presserunde im Januar. Der 45-Jährige hatte die Position des Geschäftsführers von Jochen Lütkemeyer übernommen, der nach eigenen Angaben seinen Auftrag bei Elero als erfüllt ansah. Enzo Viola ist studierter Wirtschaftsingenieur mit italienischen Wurzeln und in Baden-Baden geboren. Zuletzt gehörte er zur Geschäftsleitung des Ulmer Fahrzeugbauers Magirus. Neben Deutsch und Italienisch spricht er Spanisch, Englisch und ein wenig Französisch.

Marktposition stärken

Über seinen neuen Arbeitgeber äußerte er sich positiv: "Elero hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Es gilt nun, das große Potenzial, das in dem Unternehmen steckt, auszuschöpfen und weiter zu wachsen." Viola will insbesondere die Marktposition von Elero als größtem deutschem Antriebshersteller für Sicht- und Sonnenschutz festigen und ausbauen. Das Unternehmen erfüllt nach seiner Einschätzung alle Voraussetzungen, um die Marke und ihre Produkte im internationalen Wettbewerb noch besser zu positionieren.

Neue Partner im Handwerk

Dabei wird Elero den klassischen Vertriebsweg über das Handwerk hin zum Endverwender gehen. "Diese Strategie hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt und wird auch in Zukunft unser Weg sein. Kundenzufriedenheit und -bindung stehen im Fokus", sagte Viola. Bis zum Ende des Jahres soll sich die Zahl der ProPartner in Deutschland von 80 auf 200 erhöhen.

Über die Strategie und Ausrichtung von Elero unter Enzo Viola lesen Sie ausführlich in der Februarausgabe von sicht+sonnenschutz .