Vielfältige Lösungen auf R+T 2024 Energieeffizienz als Trendthema in Torbranche

Der Bereich Tore ist ein Pfeiler der R+T und wird vom 19. bis 23. Februar 2024 erneut in der Alfred Kärcher Halle (Halle 8) und der Paul Horn Halle (Halle 10) vertreten sein. Zahlreiche Unternehmen zeigen dort ihre Neuheiten und Services. Insbesondere nachhaltige Lösungen für den ressourcenschonenden Umgang mit Energie sind gefragt.

Die Palette reicht von Schnelllauftoren speziell für den Innenbereich über Schnelllauftore für den Innen- und Außenbereich. Sie sind sehr platzsparend und leise. - © Alpha Deuren

"Unsere Mitgliedsunternehmen können es kaum erwarten, auf der anstehenden R+T 2024 ihre Innovationen zu präsentieren", berichtet Kai-Uwe Grögor, Geschäftsführer des BVT – Verband Tore. "Aufgrund der aktuellen Lage in Bezug auf den Klimawandel und die gestiegenen Energiepreise spielt auch für die Torbranche das Thema Energieeinsparen eine entscheidende Rolle." Die Fachbesucher können sich schon jetzt auf vielfältige energieeffiziente Lösungen freuen. "Der Wärmedämmung von Bauelementen kommt insgesamt eine große Bedeutung zu – und somit natürlich auch den Toren", sagt Grögor. Besonders interessant sei das u.a. für Lösungen, die in die thermische Gebäudehülle integriert sind. Optimierte Öffnungs- und Schließzeiten würden ebenfalls eine ausschlaggebende Rolle spielen, wenn es darum geht, Energieverluste zu vermeiden. "Auch hier hat sich in den vergangenen Jahren jede Menge getan", weiß Grögor. Spannend werde es zudem im Bereich SmartHome, mit dessen Hilfe Tore sich besonders komfortabel nutzen lassen.

Zeit ist Energie

Alpha Deuren ist eines der ausstellenden Unternehmen, das die Öffnungs- und Schließzeiten seiner Tore maßgeblich optimiert hat. Das niederländische Unternehmen führt nun beispielsweise auch Schnelllauftore aus stabilem Kunststoffbehang mit Geschwindigkeiten von bis zu zwei Meter pro Sekunde in seinem Sortiment. In Zeiten steigender Verantwortung und nicht zuletzt hoher Energiepreise vertrauen immer mehr Betriebe aus Industrie und Logistik auf diese energieeffiziente und zeitsparende Lösung. Gerade im Herbst und Winter können zu lange geöffnete Außentore für Betriebe zur Kostenfalle werden. Kalte Luft strömt nach innen, während warme Luft nach außen entweicht - für den Temperaturausgleich fährt die Heizung hoch. 

Die Spezialtore bestehen aus einem sehr stabilen Kunststoffbehang und einer Antriebs- und Steuertechnik, die hohe Öffnungszyklen sowie Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten erlauben. Schutzhauben gibt es wahlweise aus Kunststoff, verzinktem Stahl und Edelstahl. Wie herkömmliche Rollltore werden die Schnelllauftore auf eine Welle am Sturz aufgewickelt. Sie öffnen und schließen sich automatisch, sind sicher für die Benutzenden sowie platzsparend und leise. Ein weiterer Vorteil sei das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie das breit gefächerte Einsatzgebiet. So finden die Schnelllauftore nicht nur in Industrie und Logistik Verwendung, sondern auch in Pharmazie und Chemie, in der Automobilindustrie, im Einzelhandel sowie in der Nahrungsmittelindustrie.

Energiesparende Torantriebe

Torantriebe nehmen einen entscheidenden Einfluss darauf, ob ein Tor energieeffizient ist oder nicht. Der Aussteller Berner Torantriebe hat sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und weist in einer Modellrechnung darauf hin, dass sich der Einbau stromsparender Antriebe mehr lohnt als je zuvor. Schließlich rücken neben der Nachhaltigkeit die Kosten des laufenden Betriebes überall immer weiter in den Mittelpunkt der Kalkulation.

"Wir haben die Rechnung am Beispiel unseres Torantriebs GA203 erstellt", berichtet Frank Kiefer, Geschäftsführer von Berner Torantriebe. „Das Rechenbeispiel hat ermittelt, dass ein herkömmlicher Torantrieb mit Trafo bei einer Leistungsaufnahme von etwa sechs Watt jährliche Betriebskosten von mindestens 20 Euro verursacht.“ Das von den Rottenburgern energetisch optimierte System GA203 kommt bei gleicher Anzahl von Bewegungszyklen mit weniger als zwei Euro im Jahr aus.

Auch die anderen Torantriebe des Herstellers seien mittlerweile ganz auf sparsamen Energieverbrauch ausgerichtet. "Dreh- und Schiebetorantriebe unserer Serien DA und C arbeiten mit stromsparenden Schaltnetzteilen, die im Standby weniger als 0,5 Watt verbrauchen. Wird beim Torbetrieb Licht benötigt, setzen wir ganz auf effiziente LED-Technik", sagt Kiefer. Der Strombedarf eines Tores hängt darüber hinaus auch erheblich von der Leichtgängigkeit ab. Die eingesetzten Materialien – wie Aluminium und PA6-Kunststoff für die Rollen bei den Einfahrtstoren würden optimale Funktion, Langlebigkeit und damit auch Nachhaltigkeit garantieren.

Internationales Know-How

Der ACMI (Assocostruttori Chiusure Meccanismi Italia) wird ebenfalls auf der R+T 2024 in Stuttgart präsent sein. Nicola Fornarelli, Präsident des ACMI: "Unser Verband konnte dank der italienischen Handelsagentur ITA ein Exportförderungsprojekt für kleine und mittlere Unternehmen starten." Das erste Mal war der ACMI-Gemeinschaftspavillon im Jahr 2015 mit acht Unternehmen auf 100 Quadratmetern auf der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz dabei. 2024 werden 20 der Mitgliedsunternehmen die BesucherInnen auf etwa 1.100 Quadratmetern begrüßen. "Unsere Partnerschaft mit der Landesmesse Stuttgart ist für uns strategisch von sehr großer Relevanz. Die R+T ist für unsere Mitgliedsunternehmen definitiv die wichtigste Messe unserer Branche", betont Fornarelli. "Alle ausstellenden Unternehmen des ACMI-Pavillions freuen sich sehr darauf, ihre neuesten Produkte im Bereich der Türen und Tore live dem Fachpublikum zu präsentieren."