Sie wollen zusammenwachsen Elero und Nice: Eine gemeinsame Sprache als Ziel

Seit 2011 gehört Elero zur Nice Group. Diese Verbindung aus deutscher Technologie und italienischer Gestaltung sichtbarer zu machen, ist das Ziel einer aktuellen Werbekampagne, die sowohl Endkunden als auch Fachbetriebe ansprechen soll.

Nice Group-Firmensitz
Die Gestaltung des Unternehmenssitzes der Nice Group, zu der auch Elero gehört, erinnert mehr an ein Museum als an einen Unternehmenssitz. - © Mateja

Der Schriftzug The Nice Place (dt. der schöne Ort) steht an der Wand eines Gebäudes in Oderzo, Italien. Als Teil der Gebäudefassade sind Stangen aufgereiht, die an Grashalme erinnern. Wer das Gebäude betritt, steht nach wenigen Schritten in einem riesigen Saal mit einer kleinen Ausstellung von Objekten, die aufgrund ihres Designs in der Vergangenheit glänzten. Da wären z.B. ein Espressokocher oder ein alter Computer. Das Gebäude erscheint von innen und außen wie ein Museum für moderne Kunst. Noch interessanter: An einer Wand befindet sich eine riesige Leinwand, die beim Besuch ausgewählter Fachmedien, darunter sicht+sonnenschutz, die Gesichter von acht außergewöhnlichen, sehr unterschiedlichen Menschen zeigt, die lächeln und über etwas staunen.

Diese Gesichter sind nicht Teil einer ausgefallenen Kunstinstallation, sie grüßen als Bestandteil einer Werbekampagne der Nice Group, an dessen Unternehmensstandort sich die Journalisten befinden. Um die Unternehmensgruppe bekannter zu machen, hat Nice kürzlich die erwähnte Kampagne mit dem Titel Make the Wonder Ordinary (dt. Mach das Wunder zum Gewöhnlichen) gestartet. Bei der weltweiten Kampagne, die hierzulande beispielsweise am Münchner Flughafen zu sehen ist, geht es zunächst einmal darum, die Unternehmen sichtbarer zu machen. Menschen sollen ein bestimmtes Gefühl mit Nice verbinden – und zwar Staunen und Freude, die ihnen smarte Nice-Lösungen für ihr Zuhause bringen.

Mutter- und Tochterunternehmen zusammen führen

Elero, die bekannte deutsche Unternehmenstochter, ist hierzulande mit seinem Firmenlogo ebenfalls auf den Plakaten eingebunden. Dadurch soll in den Köpfen der Menschen eine Verbindung zwischen Elero und Nice entstehen. Die Unternehmen sollen eine Einheit bilden, beide zu trennen oder Elero zu Nice zu machen, ist laut Roberto Griffa, Geschäftsführer der Nice Group, nicht geplant. Die Kampagne ist an Endkunden und den Fachhandel gerichtet. Nice und Elero versuchen, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. "Unser Kunde ist immer noch der Profi, aber wir wollen ihm mit der Steigerung der Markenbekanntheit helfen, Menschen für unsere Produkte zu begeistern", sagt Elero-Geschäftsführer Enzo Viola. Aktuell liegt der Fokus aber nicht auf einzelnen Produkten oder Systemen. "Bis lang geht es nur darum, die Marke überhaupt in die Köpfe der Menschen zu bringen", fügt Massimo Riggio, Chief Marketing Officer (CMO) der Nice Group, an.

Würden Sie gerne mehr dazu erfahren? Dann schauen Sie in unsere vergangene Juni-Ausgabe von sicht+sonnenschutz.