Garagentore D-Gate: Sektionaltore in 280 Varianten

Mit der D‑Gate‑Serie präsentiert Drutex Garagen-Sektionaltore, die moderne Technologie, eine durchdachte Konstruktion und umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten vereinen sollen. Sie eignen sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungsprojekte. Die Tore sind wahlweise manuell oder motorisiert einsetzbar.

D-Gate Sektional-Garagentore von Drutex sind in unterschiedlichen Größen und Breiten erhältlich und eignen sich damit für nahezu jede Einbausituation.
D-Gate Sektional-Garagentore von Drutex sind in unterschiedlichen Größen und Breiten erhältlich und eignen sich damit für nahezu jede Einbausituation. - © Drutex

Garagentore erfüllen nach Angaben von Drutex längst mehr als eine reine Schutzfunktion. Sie prägen das architektonische Erscheinungsbild eines Gebäudes, beeinflussen dessen energetische Bilanz und bieten in automatisierter Ausführung einen Komfortgewinn. Die Auswahl des passenden Modells richtet sich nach der Garagenkonstruktion, dem Einbauraum, der Sturzhöhe, den seitlichen Laibungen und den Wünschen der Auftraggeber.

Drei Grundvarianten für Öffnungen bis sechs Meter Breite

Mit der Serie D-Gate biete Drutex in diesem Kontext ein klar strukturiertes System hochwertiger Garagen-Sektionaltore mit insgesamt 280 verfügbaren Konfigurationen. So ist für nahezu jede Einbausituation die passende Lösung dabei. Die Tore besitzen eine robuste Konstruktion mit 40 oder 60 Millimeter starken isolierten Paneelen, die Wärmeverluste reduzieren.

Das Modell D‑Gate T arbeitet mit einer integrierten Zugfedermechanik und eignet sich für lichte Öffnungen bis 4,5 Meter Breite und drei Meter Höhe. Für größere Anlagen stehen ergänzend die Varianten D-Gate U und D-Gate B zur Verfügung. Während das D-Gate U Öffnungen bis sechs Meter Breite und 3,5 Meter Höhe abdeckt, ist das D-Gate B für Breiten bis sechs Meter und Höhen bis drei Meter ausgelegt. Die U‑Version arbeitet mit frontseitig montierten Torsionsfedern, bei der B‑Version liegt die Federposition in der hinteren Führung. Diese Lösung bewährt sich insbesondere bei beengten Platzverhältnissen.

Sicherheitskonstruktion und normkonforme Antriebsoptionen

Alle D-Gate-Tore lassen sich wahlweise manuell oder motorisiert betreiben. Die ausgewogene Federmechanik führt das Torblatt nach Herstellerangaben nahezu gewichtslos und ermöglicht eine Bedienung ohne zusätzlichen Antrieb. Die Finger-Safe-Ausführung verhindert ein Einklemmen, die eigens entwickelte Safe-Edge-Konstruktion der vertikalen und horizontalen Führungsschienen soll den Kontakt mit scharfen Kanten ausschließen und die Stabilität erhöhen. Drutex fertigt die Führungen jeweils aus einem einzigen Stahlblech, was Festigkeit und Widerstandsfähigkeit zusätzlich steigere.

Wird das Tor motorisiert, greifen die Anforderungen der DIN EN 12453, die den sicheren Betrieb kraftbetätigter Tore regeln. Steuerungen müssen in diesem Fall Fehler in sicherheitsrelevanten Schaltkreisen erkennen und das Tor bei Bedarf in einen sicheren Zustand versetzen. Die Verantwortung für die Gesamtkonformität liegt dabei beim Hersteller oder beim ausführenden Fachbetrieb, der Tor und Antrieb als Einheit in Betrieb nimmt. Die D‑Gate‑Systeme sind entsprechend normkonform vorbereitet und mit Antrieben namhafter Hersteller wie Somfy, Beninca, Sommer, Came oder AVO kombinierbar.

Die Garagentore sind in drei technischen Ausführungen verfügbar: mit Zugfedern, mit frontseitig am Sturz angeordneten Torsionsfedern oder mit Torsionsfedern am Ende der horizontalen Führungsschienen.
Die Garagentore sind in drei technischen Ausführungen verfügbar: mit Zugfedern, mit frontseitig am Sturz angeordneten Torsionsfedern oder mit Torsionsfedern am Ende der horizontalen Führungsschienen. - © Drutex

Einfach montiert und besonders langlebig

Ein Merkmal der Serie ist nach Angaben des Anbieters die montagefreundliche Konzeption. Die von Drutex entwickelte OneTool-Technologie soll eine vollständige Montage mit nur einem Werkzeug ermöglichen. Ausführliche Montagevideos und Bildanleitungen unterstützen Fachbetriebe bei der Installation.

Die eingesetzten Federsysteme erreichen je nach Ausführung zwischen 15.000 und 25.000 Bewegungszyklen. Bei sachgemäßer Auswahl, Montage und Nutzung entspricht dies dem Hersteller zufolge einer Nutzungsdauer von rund 15 Jahren.

Hybridprofile für maximale Flexibilität

Die D-Gate-Tore verfügen über Hybridprofile, die nach Unternehmensangaben die Vorteile von Standard- und Renovierungssystemen vereinen. Steht im Bereich des Sturzes oder seitlich der Garagenöffnung nur begrenzter Einbauraum zur Verfügung, lässt sich beispielsweise ein Renovierungssturzprofil mit standardmäßigen vertikalen Winkelzargen kombinieren. Auch die umgekehrte Konfiguration ist möglich.

Dank ihres hybriden Aufbaus ermöglichen die D-Gate Profile laut Drutex also eine hohe Flexibilität bei der Montage und eine optimale Anpassung der Toranlage an die tatsächlichen baulichen Gegebenheiten der Garage. Diese Eigenschaft erweise sich insbesondere bei der Modernisierung und Sanierung von Bestandsgebäuden als vorteilhaft, da vorhandene Garagenöffnungen häufig von gängigen Standardmaßen abweichen. Die Hybridprofile erleichtern die Auswahl der passenden Systemkonfiguration und ermöglichen eine maßgeschneiderte Lösung, ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Design.

Farben, Oberflächen und Verglasungen

D‑Gate bietet eine breite Auswahl an Farb‑, Oberflächen‑ und Verglasungsoptionen. Die Paneele sind in glatter oder strukturierter Woodgrain‑Oberfläche erhältlich, mit niedriger oder hoher Prägung und einer Lackierung nach RAL‑Karte. Standardfarben wie Weiß (RAL 9016), Anthrazit (RAL 7016), Schwarz (RAL 9005) oder Grautöne (RAL 7039) können auf Wunsch durch jedes andere RAL‑Spektrum oder DeepMat-Oberflächen ergänzt werden.

Die Führungsschienen und Zargen sind in drei Ausführungen verfügbar: verzinkter Stahl, Schwarz oder Schwarz-Weiß. Darüber hinaus lassen sich die Garagentore mit denselben Dekorfolien ausstatten, die Drutex auch bei Fenstern und Haustüren einsetzt. So gelingt nach Unternehmensangaben ein durchgängiges architektonisches Gestaltungskonzept über die gesamte Gebäudehülle hinweg.

Fertigung und Lieferzeiten

Drutex fertigt die Tore vollständig in Europa in eigenen Produktionshallen. Jede Produktionsstufe – vom Zuschnitt über die Beschlagfertigung bis zur Oberflächenbehandlung – kontrolliert das Unternehmen intern. In eigenen Prüflaboren überprüft Drutex die Systeme auf Maßhaltigkeit, Dichtheit und Korrosionsbeständigkeit.

Dank einer hochautomatisierten Produktion, effizienter Abläufe und eines eigenen Logistiknetzwerks mit mehr als 650 Fahrzeugen nennt das Unternehmen Fertigungsfristen von nur sieben Tagen und liefert seine Produkte europaweit aus. Diese schnelle Verfügbarkeit soll Fachbetriebe dabei unterstützen, Projekte termingerecht und wirtschaftlich umzusetzen.