In einer Feuerwache in Luxemburg kommen Antriebe und Tore der Firma Becker-Antriebe zum Einsatz. Die eingebaute Technik erfüllt gewisse Anforderungen wie die manuelle Bedienbarkeit bei Stromausfall.

Wenn in der neu gebauten Feuerwache in Wiltz in Luxemburg ein Alarm eingeht, ist beim Öffnen der 16 Sektionaltore immer ein Stück deutscher Technik im Einsatz. Verbaut sind Antriebe von Becker nebst Toren der Baureihe 40 mit Sofortumlenkung und Steuerungen des Typs BDC-i440R.
Langjährige Partnerschaft
Seit mehr als 20 Jahren besteht die deutsch-luxemburgische Partnerschaft zwischen Becker-Antriebe und dem Unternehmen C.M. Attert sàrl bereits. Der luxemburgische Anbieter verweist auf zahlreiche Referenzen im kommunalen Raum und vor allem im Bereich der Feuerwachen und Leitstellen. Für den Neubau der Feuerwache erhielt C.M. Attert den Zuschlag für die Unterkonstruktion aus Stahl, die Isolierung und Einkleidung der Fassade mit Sandwich-Paneelen und die Sektionaltore.
Spezielle Anforderungen bei Feuerwachen
Die Anforderungen an die Sektionaltore sind insbesondere eine kurze Öffnungszeit im Notfall, die Auslegung der Antriebe für einen langen Lebenszyklus und bei Bedarf die einfache Bedienbarkeit von Hand; schließlich müssen die Abläufe gegebenenfalls auch bei Stromausfall funktionieren. Die Entscheidung für die ausgesuchten Antriebe erklärt Sonja Herren als verantwortliche Projektleiterin: "Da es sich um eine Feuerwehrzentrale handelt, lag das Hauptaugenmerk darauf, dass der Antrieb selbst bei schlechteren Torbedingungen einwandfrei arbeitet.“
Der Antrieb A80 ist laut Becker ein zuverlässiges und besonders leistungsstarkes Produkt. Er sei direkt von der Steuerung aus programmierbar; selbst bei hoher Spannung der Tragseile lasse er sich einfach entkuppeln. Eine Notentriegelung sei für die zuverlässige Einsatzbereitschaft einer Feuer- und Rettungswache zwingend vorgeschrieben.