Spezialist für Sonderkonstruktionen Clauss Markisen feiert 80. Jubiläum

Von der Bauschlosserei zum Spezialisten für Sonderkonstruktionen: Clauss Markisen – heute bekannt unter dem Firmennamen cm Projekt – blickt auf sein 80-jähriges Bestehen zurück. Welches Großprojekt das Unternehmen gerade abgeschlossen hat – an einem Ort, den Millionen Menschen jährlich durchqueren.

Das Team vom cm Projekt am Standort in Bissingen an der Teck. - © cm Projekt

Was im Jahr 1946 als Bauschlosserei begann, hat sich zu einem spezialisierten Hersteller für Sonderkonstruktionen im Bereich Sicht-, Sonnen- und Blendschutz sowie textilen Rauch- und Brandschutz entwickelt. Gründer Albert Clauss legte in der Nachkriegszeit den Grundstein für die heutige cm Projekt mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen. Mehr als 100 Gäste feierten das Jubiläum am Standort in Bissingen an der Teck, wo sich Fabrikverkauf sowie Service- und Montageabteilung befinden.

Von der Kompaktmarkise zur internationalen Projektarbeit

1966 übernahmen die Söhne Manfred und Ulrich Clauss den Betrieb. Bereits ein Jahr später brachte das Unternehmen seine erste Kompaktmarkise auf den Markt – nach eigenen Angaben der Grundstein für den späteren Erfolg mit Sonderkonstruktionen im Bereich Sicht-, Sonnen- und Blendschutz. Seit fast 40 Jahren gilt cm Projekt nach eigenen Angaben zudem als Experte im Bereich Rauch- und Brandschutz.

"cm Projekt wurde im Laufe der Zeit zu einem renommierten Hersteller von sonderkonstruierten Beschattungen", sagt Geschäftsführer Uwe Neudeck. Das Unternehmen habe sich besonders international einen Namen gemacht. Zu den realisierten Großprojekten zählen unter anderem Messehallen in Frankfurt, Hannover und Stuttgart, ein großes Faltdach in Mekka, Projekte im Zeppelin-Karree in Stuttgart, eine Verdunkelungskonstruktion der Festhalle in Frankfurt, eine Konstruktion innerhalb der Glaskuppel des Berliner Reichstags sowie Senkrechtmarkisen an der Börse in Frankfurt.

Größtes Projekt der Firmengeschichte

In diesem Jahr schloss cm Projekt nach eigenen Angaben das bisher größte Vorhaben der Firmengeschichte ab: die Installation des gesamten textilen Rauch- und Brandschutzes im Terminal 3 des Frankfurter Flughafens. Das Terminal erstreckt sich über 361.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche und ist für bis zu 19 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. Die rollbaren Rauchabschlüsse von Cm Projekt trennen im Brandfall ganze Bereiche voneinander ab und bilden einen essenziellen Teil des baulichen Entrauchungskonzepts.

Das neue Terminal 3 des Frankfurter Flughafens ist für bis zu 19 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. cm Projekt realisierte hierfür die textilen Rauch- und Brandschutzlösungen. - © Fraport
Rollbare Rauchabschlüsse von cm Projekt im Ankunftsbereich von Terminal 3: Die Systeme sind Teil des baulichen Entrauchungskonzepts. - © cm Projekt

Meilensteine der Unternehmensgeschichte

  • 1946 Gründung der Bauschlosserei durch Albert Clauss in Esslingen-Mettingen
  • 1966 Übernahme des Betriebs durch die Söhne Manfred und Ulrich Clauss
  • 1970 Spatenstich für Gebäude in Ochsenwang
  • 1987 Eröffnung des Büros in Stutensee-Spöck
  • 2001 Ausscheiden von Ulrich Clauss als letztes Familienmitglied
  • 2014 Umzug von Fertigung und Verwaltung nach Kirchheim bzw. Leinfelden-Echterdingen
  • 2021 Umzug Fabrikverkauf und Montageabteilung nach Bissingen an der Teck
  • 2026 Terminal 3 am Frankfurter Flughafen: das größte Bauprojekt von cm Projekt wird umgesetzt