Praxistipp Dieser Bolzen spart Zeit an der Fassade

Der neue Sonnenschutzbolzen von Foppe besteht aus Bolzen, Dichtungsring, Unterlegscheibe und Mutter. In nur drei Schritten ermöglicht er die nachträgliche und zugleich wirtschaftliche Montage von Sonnenschutzkästen an Aluminium-Fassadensystemen.

Der neue Sonnenschutzbolzen ermöglicht auch nachträglich eine wirtschaftliche Montage von Sonnenschutzkästen an Aluminium-Fassadensystemen. Deckschale und Klemmleiste müssen nicht demontiert werden. - © Foppe

Mit seinem neuen Sonnenschutzbolzen reagiert Foppe auf die zunehmende Anforderung, bestehende Fassaden mit einem Sonnenschutz nachzurüsten. Doch auch bei Neubauten ist dieser dem Unternehmen zufolge eine wirtschaftliche Befestigungslösung. Unterschiedliche Längen ermöglichen eine Abstimmung auf die – je nach eingesetzter Glasdicke – unterschiedlichen Abstände vom Schraubkanal zur äußeren Deckschale. Die Deckschale selbst werde kraftentkoppelt und dennoch wind- und schlagregendicht durchdrungen.

Ein statisch geprüfter Allrounder

Das komplette Set besteht aus Bolzen, Dichtungsring, Unterlegscheibe und Mutter. Laut Foppe eignet sich das System für alle gängigen Aluminium-Fassadensysteme wie Schüco, Heroal oder Kawneer. Um den Anforderungen der verschiedenen Hersteller von Beschattungen nachzukommen, habe das Unternehmen eine Basisprüfung der möglichen Zug- und Querkräfte wie auch Eigenlast beim Institut für Fassaden- und Befestigungstechnik (IFBT) in Leipzig beauftragt und erfolgreich bestanden.
Wichtig: Um die statischen Anforderungen zu erfüllen, sind beim Einsetzen des Sonnenschutzbolzens mehrere Punkte zu beachten. Foppe hat jedoch eine praxisgerechte Lösung entwickelt, die den Verarbeiter dabei unterstützt: nur drei Schritte und der Bolzen ist gesetzt. Den Ablauf zeigt die Bilderserie Schritt für Schritt.

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    Schritt 1: Der Bolzen muss genau auf dem mittig positionierten Schraubkanal des Grundprofils platziert werden. Mithilfe einer speziellen Bohrlehre, die der Deckschale aufgesetzt wird und mit gehärteten Bohrbuchsen versehen ist, durchbohren Sie die Deckschale ganz exakt. Gleichzeitig wird das Bohrloch bis zum Schraubkanal vom Pressprofil freigelegt. Zwei gehärtete Bohrbuchsen stehen zur Wahl: Bei Bedarf bohren Sie vor – ansonsten bohren Sie direkt auf den erforderlichen Durchmesser von 12,5 Millimeter.
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    Schritt 2: Mit der Drehmoment-Einschraubhilfe drehen Sie die gewindefurchende Spitze des Sonnenschutzbolzens direkt in den Schraubkanal des Grundprofils ein. Das voreingestellte Drehmoment von acht Newtonmeter gewährleistet das gemäß Zulassung erforderliche Anzugsmoment des Bolzens und verhindert gleichzeitig ein Ausreißen des Gewindegangs im Grundprofil.
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    Schritt 3: Setzen Sie den Dichtring sowie die Unterlegscheibe auf und pressen Sie sie mit einer M8-Mutter leicht gegen das Deckprofil. Die Mutter dient zugleich als Konterauflage und Abstandsbegrenzung für das Sonnenschutzelement.