Nice hat eine Transaktion in Höhe von 370 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem Kapital will der Anbieter von SmartHome-Lösungen das organische Wachstum des Konzerns vorantreiben und zugleich die Finanzstruktur optimieren.
Nach Unternehmensangaben fließen die Mittel in die Stärkung der internationalen Präsenz der Nice Gruppe. Im Mittelpunkt stehen künftige strategische Akquisitionen sowie die Entwicklung technologischer Lösungen. Die Finanzierung soll es dem Konzern ermöglichen, die im Industrieplan vorgesehenen Investitionen zu beschleunigen.
"Diese Transaktion verschafft uns die notwendigen Ressourcen, um eine neue Wachstumsphase einzuleiten und unsere Position auf den internationalen Märkten zu stärken", sagt Lauro Buoro, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Nice. Das vom Bankensektor entgegengebrachte Vertrauen bestätige die Solidität des Geschäftsmodells und die Zukunftsaussichten des Konzerns.
Konsortium aus elf Banken
Die als Senior Facilities Agreement strukturierte Transaktion wurde von einem Konsortium aus elf italienischen und internationalen Banken finanziert. Als globale Koordinatoren traten BNP Paribas, Crédit Agricole Corporate & Investment Bank und Mediobanca auf. Dem Konsortium gehörten zudem BNL BNP Paribas, Cassa Depositi e Prestiti, Crédit Agricole Italia, Deutsche Bank, Intesa Sanpaolo (IMI CIB Division), Monte dei Paschi di Siena und UniCredit an. Banco BPM übernahm die Rolle der Agent Bank, Crédit Agricole Corporate & Investment Bank fungierte zusätzlich als Hedge-Koordinator. Als Rechtsberater agierten Legance für Nice sowie Gianni & Origoni (GOP) für die kreditgebenden Institute.

