Gestern Abend hat Hella im Porsche Museum in Stuttgart sein neues Design-Lamellendach Ventur vorgestellt – das stärkste seiner Art. TV-Moderator Günther Jauch führte durch einen eindrucksvoll inszenierten Abend mit Multimedia-Show-Act und Produktpräsentation.
Der zusätzliche Wohnraum im Freien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Zwischen vier und 13 Prozent jährlich soll das Branchensegment Outdoor Living laut aktuellen Prognosen in den kommenden Jahren wachsen. Angesichts dieser Vorhersagen investierte Hella in den vergangenen Jahren in die Entwicklung eines neuen, innovativen und modularen Lamellendachs, das gestern Abend (20.4.) mehr als 200 geladenen Gästen im Porsche Museum in Stuttgart vorgestellt wurde.
Im Rahmen der Veranstaltung sprach TV-Moderator Günther Jauch mit Hella-Geschäftsführer Andreas Kraler sowie Henning Rieseler, Design Director des zum Porsche Konzern gehörenden Studio F. A. Porsche, der gemeinsam mit seinem Team das Produkt entworfen hat, und Gabriella Pape, Inhaberin der Königlichen Gartenakademie Berlin, über Design, Gartenarchitektur und die Produktgestaltung. Anschließend wurden zwei Modelle des neues Ventur Daches feierlich enthüllt.
Show und Unterhaltung standen im Vordergrund der Veranstaltung im Porsche Museum. Die vertiefende technische Produktpräsentation fand heute Vormittag statt. Dazu lud Hella seine Fachpartner zum Businessbrunch an den Hella Campus in Geislingen ein.
Das Pergola-Design: Elegant und zeitlos
Was macht das neue Dach nun aus: Die Modelle Ventur One, Sun und Sky zeichnen sich neben ihrer Funktionalität vor allem durch ihr hochwertiges Design aus. "Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein Produkt, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch gestalterisch ein klares Statement setzt. Diese Pergola ist Ausdruck einer Partnerschaft, die auf Vertrauen, Präzision und einem gemeinsamen Verständnis für zeitloses High-End-Design basiert", sagt Designer Henning Rieseler.
Echte Wertigkeit zeige sich vor allem in den Dingen, die man nicht sofort sieht, so der Designer. Es gibt bei dem Produkt beispielsweise keine sichtbaren Schrauben und keine sichtbaren Gehrungen. Alles ist so gestaltet, dass durch das Design eine absolut reduzierte Formensprache entsteht. "Ein wichtiger Aspekt ist auch der konstruktive Anspruch bei Hella", sagt Rieseler. Das Produkt sei so entwickelt, dass es sich schnell und effizient montieren lässt – aber gleichzeitig bei der Montage nicht beschädigt wird, da alle Teile verblendet werden. "Auch das ist für uns Basis für hochwertiges Design. Kompromisslosigkeit bis ins letzte Detail macht am Ende die ganzheitliche Qualität des Produkts aus."
Der Garten: Private Oase und eine Frage des Stils
"Der Garten ist einer der wenigen letzten privaten Zufluchtsorte der Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass sich der Wohn- und Lebensstil der Bewohner auch im Garten widerspiegelt", sagt Gartenarchitektin Gabriella Pape. "Für viele meiner Kunden gehört ein schöner Garten zu den Künsten, in die es sich zu investieren lohnt. Er ergänzt das perfekte Lebensgefühl."
Besonders die Terrasse als "erstes Gartenzimmer" verbinde Innen- und Außenraum und verdiene eine durchdachte Planung, die die Nutzung in Bezug auf Jahreszeiten, Wetter und Anlass maximal erweitere, so die international anerkannte Expertin. Genau hier setzt das neue Hella Lamellendach an: Es erweitert den Wohnraum nach draußen und schafft einen stilvollen Rahmen für das Leben im Freien.
Individuelle Lösungen für modernes Outdoor Living
Was moderne Sonnenschutzlösungen heute leisten müssen, bringt Andreas Kraler, CEO der Hella Gruppe, auf den Punkt: "Die Sonnenschutzlösungen der Zukunft sind effektiv, individuell anpassbar und nachhaltig in Design und Lebensdauer." Genau diesem Anspruch folge die neue Ventur – von der Gestaltung bis zur technischen Umsetzung. Individuelle Farbkombinationen, integrierbare Photovoltaikmodule sowie kombinierbare Seitenlösungen aus Glas oder Textil ermöglichen maßgeschneiderte Outdoor-Konzepte für die Nutzung in privaten Gärten ebenso wie in der Hotellerie und Gastronomie oder an öffentlichen Plätzen.
Stärkste Anlage auf dem Markt
Vor allem technisch setze das Modell neue Maßstäbe. Mit einer Windstabilität von 137 Stundenkilometer im geöffneten Zustand und 123 Stundenkilometer bei geschlossenen Glaselementen sowie einer Schneelast von bis zu 500 Kilogramm pro Quadratmeter ist die neue Ventur – auch unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen – für den ganzjährigen Einsatz ausgelegt. Damit bringt Hella nach eigenen Angaben die stärkste Anlage ihrer Art auf den Markt. Die TÜV-geprüfte und zertifizierte Systemstatik beschleunige die technische Prüfung und unterstütze die je nach Region und Größe notwendige Baubewilligung.
Auch im Detail zeige sich die Innovationskraft: Lamellen mit einer Wendung von null bis 135 Grad, eine optimierte, verdeckte Wasserführung, ein besonders leiser und trotzdem schneller Antrieb sowie eine montagefreundliche Konstruktion sorgen für Effizienz in Nutzung und Aufbau. Für zusätzlichen Komfort sorgt die unternehmenseigene Steuerung Onyx, die eine nahtlose SmartHome-Anbindung sowie automatisierte Abläufe für Sonne, Wind, Regen, Frost und Schnee ermögliche.
Gestaffelte Markteinführung
Die Markteinführung startet mit dem Modell Ventur One ab Mai. Das Modell Ventur Sun mit Photovoltaik-Lamellen kommt Ende des Jahres auf den Markt und im ersten Quartal 2027 geht Hella mit dem Modell Ventur Sky, der Ausstattungsvariante mit auffahrbarem Dach, in Produktion. Ab Mitte Mai ist das neue Lamellendach in den Markenerlebniswelten von Hella in Geislingen (Deutschland), Wien und Abfaltersbach (Österreich), Bruneck (Südtirol) und Wil (Schweiz) ausgestellt.
