Effizienter Sonnenschutz Renson stellt Textilscreen mit XL-Abmessungen vor

Renson hat auf der FENSTERBAU FRONTALE 2026 zahlreiche Produktneuheiten präsentiert, darunter einen Textilsonnenschutz mit erweiterten Abmessungen, einen Einbau-Screen, einen horizontalen Textilsonnenschutz und ein belüftendes Fassadenprofil. Was die Lösungen im Detail bieten, zeigt der Überblick.

Der Fixscreen XL kann in einem Stück bis zu sieben Meter in der Breite und drei Meter in der Höhe überspannen.

Mit dem Fixscreen XL erweitert Renson die maximale Breite seines windfesten Textilsonnenschutzes auf sieben Meter – bei einer Höhe von bis zu drei Meter. Der Screen kommt ohne Zwischenprofile oder sichtbare Bauteile aus und eignet sich auch für freistehende Konstruktionen. Die Windfestigkeit gibt Renson mit bis zu 100 Stundenkilometer an.

"Mit diesen maximalen Abmessungen verfügen wir über ein Alleinstellungsmerkmal auf dem europäischen Markt", sagt Produktmanager Enzo Martin. "Außerdem lässt sich dieser Screen trotz seiner Größe dank der Click&Safe- und der Connect&Go-Technologie einfach montieren. Der Tuchsatz rastet fest ein und kann anschließend ohne die Belastung durch das Halten großer Gewichte in der Höhe mit Schrauben gesichert werden."

Eine Besonderheit betrifft die Montagereihenfolge: Das Tuch befestigen Verarbeiter nach Herstellerangaben erst nach der Montage auf dem Tuchsatz – nicht vorher wie bei anderen Fixscreen-Modellen. "Das macht einen riesigen Unterschied in Sachen Gewicht", erläutert Martin. Zwei Personen reichten für die Montage aus, wobei Renson empfehle, in der Mitte eine Unterstützung anzubringen. Spezielle Lager an beiden Seiten des Tuchsatzes sollen den Druck des höheren Gewichts kompensieren und den Motor reibungsloser arbeiten lassen. Für Service und Wartung lasse sich der Tuchsatz einfach herauslösen.

Fixscreen Go MS 7: Einbau-Screen für jedes Budget

Das Einbau-Modell Fixscreen Go MS 7 integriert sich nahtlos in die Fassadenarchitektur.
Der Fixscreen Go MS 7 integriert sich nahtlos in die Fassadenarchitektur. - © Renson

Den im Jahr 2024 eingeführten Vorsatz-Screen Fixscreen Go ergänzt Renson um eine Einbauvariante: den Fixscreen Go MS 7. Er eignet sich für die Integration in die Fassade und deckt Flächen bis zu drei Meter Breite und 2,60 Meter Höhe ab. Verarbeiter stellen das Produkt aus verschiedenen Motoren, vier Tucharten und allen Renson-Farben zusammen. Eine Grundplatte mit fünf Grad Neigung liefert Renson automatisch mit.

Für die Montage hebt das Unternehmen ein quasi schraubenloses Design hervor: 4-in-1-Clips und zweiteilige Seitenführungen sollen dafür sorgen, dass Verarbeiter den Screen mit nur einem Torx-Schlüssel montieren können. A- und B-Montage erfolgen mit denselben Seitenführungen – ein Umtausch auf der Baustelle sei bei einer Fehlbestellung möglich, ohne neu bestellen zu müssen. Auch die Click&Safe-Technologie aus dem Vorsatz-Modell kommt zum Einsatz. Zusammen mit den Modellreihen Fixscreen und Fixscreen Minimal biete Renson damit für jedes Budget einen Einbau-Screen an.

Topfix Large: 35 Prozent leichter als der Vorgänger

Für Dachfenster, Oberlichter und schräge Glasflächen bis zu 30 Quadratmeter bringt Renson den horizontalen Textilsonnenschutz Topfix Large auf den Markt. Mit einer Tuchkassette von 150 mal 195 Millimeter, Seitenführungen von 60 mal 75 Millimeter und einer Endschiene von 100 mal 62 Millimeter fällt das Modell dem Unternehmen zufolge bis zu 35 Prozent leichter aus als der bisherige Topfix Max. Beide Modelle bleiben parallel im Sortiment.

Der Topfix Large lässt sich schneller montieren als sein Max-Pendant. - © Renson

Die Gewichtsreduzierung resultiere aus einem verschlankten Design, weniger Schrauben und einer verbesserten Konstruktion von Tuchkassette und Tuchwelle – ohne Abstriche bei Stabilität und Windfestigkeit. Auch die Montage hat Renson nach eigenen Angaben vereinfacht: Verarbeiter klicken die Seitenführungen an die zuvor am Fensterprofil verschraubten Montagefüße, fixieren sie mit zwei äußeren Schrauben und justieren über eine mittlere Schraube die Breite um bis zu 20 Millimeter nach. So stehen die Seitenführungen rechtwinklig zur Tuchkassette.

Beim Gurtspannsystem setzt Renson auf einen einzelnen Gurt statt bisher zwei. Ein Clip ersetzt die bisherige Verschraubung an der Gurtscheibe. Das vereinfache Montage und Wartung gleichermaßen und verhindere bei einem Gurtschaden, dass sich das Tuch schräg stelle. Die Tuchkassette lasse sich sowohl oben als auch unten montieren – etwa wenn eine Verglasung über den First hinausragt. Für die Befestigung an der Außen- oder Innenseite seien keine zusätzlichen Teile erforderlich.

Neben Soltis-Polyestertüchern bietet Renson den Topfix Large auch mit PVC-freien Acryltüchern an. Zusätzlich zur kabelgebundenen Variante gibt es eine solarbetriebene Version, die das Durchbohren des Dachs für den Motoranschluss überflüssig mache.

Linarte Block 25 Flow: Lüftung hinter vertikalen Fassadenlinien

Mit dem belüftenden Fassadenprofil Linarte Block 25 Flow schließt Renson eine Lücke im Fassadenverkleidungssystem Linarte. Bisher ließen sich belüftende Bereiche dem Unternehmen zufolge nur mit dem horizontalen System Linius oder mit eingearbeiteten Gittern realisieren. Das Profil Block 25 Flow wahre die Optik des klassischen Block 25, verfüge aber seitlich am zurückspringenden Volumen über Lüftungsöffnungen. Diese Aussparungen ermöglichten natürlichen Luftdurchlass, ohne Einblick von außen zu gewähren.

Mit dem neuen Linarte-Profil lässt sich die Linarte-Fassadenverkleidung für Lüftungsöffnungen in der Fassade nutzen. - © Renson

Das Profil lasse sich nahtlos mit allen anderen Linarte-Profilen kombinieren und sei einzeln ausklick- und austauschbar. Die Fassade bleibe auch mit diesem Profil durchstechsicher – ein Aspekt, der für dahinter liegende technische Anlagen relevant sei. Renson sieht Einsatzmöglichkeiten bei Gebäuden mit technischen Anlagen hinter der Fassade, bei Parkhäusern sowie bei architektonischen Fassaden, die eine Nachtkühlung ermöglichen sollen.