Innovative Hand- und Wandsender Commeo 2.0 von Selve: Marktstart für neue Designlinie

Selve bringt Ende März die innovative Designlinie Commeo 2.0 mit sechs neuen Hand- und Wandsender auf den Markt. Hinter dem Relaunch steckt mehr als nur eine neue Optik – auch bei Bedienung und Ausstattung hat sich einiges getan.

Sind vom neuen Design von Commeo 2.0 überzeugt: Produktmanager Stefan Backenecker (li.) und Marketingleiter Alexander Vogt. - © Selve

Sechs Sender des bidirektionalen Commeo-Funksystems – drei Handsender und zwei Wandsender sowie eine Sensorik-Variante – treten in komplett überarbeiteter Gestaltung an. Das Unternehmen hat die Produkte gemeinsam mit der Kölner Designagentur Noto Design entwickelt, die u.a. für Bang & Olufsen arbeitet.

"Die neuen Hand- und Wandsender sind eine moderne Lösung mit fließenden, geschwungenen Linien und sanften Wölbungen", beschreibt Marketingleiter Alexander Vogt die Formgebung. "Jeder Sender wurde nutzerzentriert mit dem Ziel entwickelt, ein cleanes Design mit intuitiver Funktionalität zu vereinen", ergänzt Produktmanager Stefan Backenecker. Das strahle nicht nur Wertigkeit und Ästhetik aus, sondern mache das Steuern von Rollläden, Markisen oder Screens zum komfortablen Erlebnis.

Zentrale Haussteuerung mit erweitertem Display

Herzstück der Linie ist der Handsender Commeo Multi Send 32, der als zentrale Haussteuerung dient. Er bietet 32 Kanäle, 16 Gruppen und vier Schaltzeiten pro Gruppe. Im Vergleich zum Vorgänger fällt das Gerät deutlich schmaler aus. "Unser Multi Send wirkt wie eine moderne Fernbedienung und überzeugt durch seine Übersichtlichkeit sowie intuitive Menüführung – der Nutzer weiß sofort, wo er was findet", sagt Vogt.

Eine Neuerung ist nach Herstellerangaben das hinterleuchtete Dot-Matrix-Display, das bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbar sei. Per Textanzeige lasse sich der Status individuell benannter Funkmotoren, Kanäle oder Gruppen ablesen – ebenso wie aktuelle Wetterdaten und Sensorwerte bei angebundener Sensorik.

Auch bei der Ersteinrichtung hat Selve nachgebessert: Ein seitlich im Batteriefach verborgener USB-Port vereinfache die Konfiguration mit dem kostenlosen Konfigurationstool. "Unter dem Batteriefachdeckel befinden sich jetzt auch die zwei Tasten der verdeckten zweiten Programmierebene, mit denen die Ersteinrichtung vorgenommen wird", erläutert Backenecker. Bei sämtlichen Hand- und Wandsendern lassen sich die Batterien nach Unternehmensangaben ohne Werkzeug wechseln.

Handsender mit ergonomischen Tasten

Zudem umfasst die Linie den Einkanal-Handsender Commeo Send 1 zur Steuerung einzelner Antriebe oder einer Gruppe sowie den Commeo Send 10 für bis zu zehn Funkantriebe, -empfänger und Gruppen. Beide Geräte tragen ergonomische, konkav geformte Tasten. Der Send 1 kommt in mattweißer Oberflächenstruktur, der Send 10 setzt schwarz-weiße Farbakzente und bietet eine große, übersichtliche Ziffern-Kanalanzeige.

Eine weitere Verbesserung betrifft die Umstellung zwischen Automatik- und manueller Steuerung: Schiebeschalter entfallen, stattdessen erfolge die Umschaltung komfortabel über Tasten, so Backenecker. Zum Lieferumfang aller Handsender gehört eine dezente Wandhalterung mit Magnet, die sich ankleben oder anschrauben lässt. Zusätzlich bietet Selve den Commeo Send 10 WS an, mit dem sich Wind- und Sonnen-Schwellwerte einer Sensorik einstellen lassen.

Flache Wandsender für gängige Schaltersysteme

Für die Wandmontage hat Selve zwei Sendertypen gestaltet: den Commeo Wall Send 1 für einen Antrieb oder eine Gruppe und den Commeo Wall Send 5 mit fünf einzelnen Kanälen sowie einem zusätzlichen Zentralbefehl. "Der Wall Send 5 bietet sich für die Steuerung mehrerer Funkantriebe in einem Raum an", sagt Backenecker. Der jeweils ausgewählte Kanal werde durch eine LED angezeigt. Beide Wandsender kommen dem Hersteller zufolge ohne elektrischen Anschluss aus, da sie mit Knopfzellen arbeiten, und passen zu den meisten gängigen Schaltersystemen. Ihre geringe Bauhöhe und die reduzierte Formensprache sollen eine elegante Integration in jede Wandfläche ermöglichen.

"Die durchdachte Formensprache vermittelt Stil, Wertigkeit und Charakter und macht zugleich deutlich, dass unser Funksystem eine komfortable, zukunftstaugliche Lösung ist", so Vogt. Funksteuerung bleibe bei Nachrüstung, Modernisierung und Neubau für Fach- wie Endkunden ein wichtiges Thema. Das bisherige Design sei zwar noch zeitgemäß, doch nach knapp zehn Jahren sei es Zeit für frischen Wind gewesen.