Der Wasserburger Fachbetrieb RSR feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Welches angestrebte Ziel Firmengründer Moritz Reiser mittlerweile erreicht hat und warum ihn die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 überrascht haben, lesen Sie hier.
Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass sich Rollladen- und Sonnenschutztechnikermeister Moritz Reiser mit eigenem Betrieb in Wasserburg selbstständig gemacht hat. Zum Jubiläum blickt er zufrieden darauf zurück, wie sich seine Firma in dieser Zeit entwickelt hat. „Das Ziel war immer, eines Tages so viel Geld zu verdienen, dass meine Frau nicht gezwungen ist, auch arbeiten zu gehen“, sagt Reiser. Dieser Punkt sei mittlerweile erreicht – und seine Partnerin kann sich heute als Vollzeitmutter ganz um den gemeinsamen Sohn kümmern, der Ende 2024 zur Welt kam.
Gleicher Umsatz auch ohne Wochenendarbeit
Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr berichtet Reiser, dass der Umsatz auf einem ähnlichen Niveau lag wie im Jahr 2024 – was ihn überrascht habe, denn vom Gefühl her sei es schlechter gelaufen. So hatte die RSR GmbH insbesondere beim margenstarken Geschäft mit Terrassendächern einen deutlichen Auftragsrückgang zu verzeichnen. „Als Fachhändler haben wir das Nachsehen gegen Online-Anbieter, die mit Dumpingpreisen arbeiten und deren Produkte für den Endkunden auf den ersten Blick nicht schlechter aussehen als unsere“, sagt der Geschäftsführer.
Dass sein Team und er die fehlenden Einnahmen kompensieren konnten, kam für ihn im Jahresendgespräch mit seinem Steuerberater unerwartet – zumal es einen weiteren, nicht unerheblichen Unterschied im Vergleich zum Vorjahr gab: So habe der Betrieb den gleichen Umsatz erzielt trotz geringeren Zeiteinsatzes. „2024 haben wir bis auf wenige Ausnahmen auch jeden Samstag gearbeitet. Im vergangenen Jahr war es genau andersherum“, sagt Reiser. Für das laufende Jahr hofft er, dass die Konjunktur wieder anzieht – und das Unternehmen seine Erfolgsgeschichte fortschreibt.
