Langjähriger Einsatz gewürdigt Ludger Stracke nach 23 Jahren bei Selve verabschiedet

Nach 23 Jahren bei Selve hat sich Ludger Stracke in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2013 prägte er als Geschäftsführer das Lüdenscheider Familienunternehmen maßgeblich und setzte wichtige Impulse zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft.

Die Selve-Doppelspitze Christian Hoffmann (li.) und Andreas Böck (2. v. re.) würdigten den langjährigen Einsatz von Ludger Stracke (Mi.). An der Abschiedsfeier nahmen ebenso Ehefrau Angelika Stracke sowie die beiden Töchter Isabelle und Selina teil. - © Selve

Bei der Abschiedsfeier von Stracke im Dezember würdigten die Gesellschafter sowie die neue Lüdenscheider Doppelspitze – bestehend aus Andreas Böck und dem nachgerückten geschäftsführenden Gesellschafter Christian Hoffmann – Strackes Engagement, sein Verantwortungsbewusstsein, "seine Menschlichkeit und Loyalität", wie das Unternehmen mitteilt. Das Führungsduo hob den "unermüdlichen Einsatz" des 62-Jährigen "für die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens" hervor.

Als Komplettanbieter sei Selve mit Blick auf den Markt sowohl finanziell als auch seitens seiner Mitarbeitenden überdurchschnittlich stark aufgestellt. Daran habe Stracke entscheidenden Anteil, so Böck und Hoffmann. Der neue geschäftsführende Gesellschafter zeichnet bereits seit Anfang Oktober für den Lüdenscheider Komplettanbieter verantwortlich und zollte Stracke "großen Respekt für seine Leistung". Als "Mr. Zuverlässig" habe dieser stets souverän, mit Weitblick und ruhiger Hand das Schiff erfolgreich auch in herausfordernden Zeiten gesteuert.

Mehr als nur Zahlen im Blick

Der 62-jährige Industriekaufmann arbeitete seit dem Jahr 2002 für Selve – zunächst als Kaufmännischer Leiter und Prokurist, ab dem Jahr 2013 dann in der Geschäftsleitung. Dort verantwortete er die Bereiche Finanzen/Controlling, Personal, Einkauf, Logistik sowie IT.

Für Stracke selbst sei es "immer ein Privileg" gewesen, für Selve zu arbeiten, heißt es in der Mitteilung. Mit "Freude und großer Motivation" habe er Menschen sowie Prozesse weiterentwickelt und sich für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft der Firma eingesetzt. Neben seinem "Controller-Gen" in Hinblick auf die Performance des Unternehmens sei ihm vor allem der Faktor Mensch wichtig gewesen. Für gelebten Teamgeist und ein weiter gewachsenes Zusammengehörigkeitsgefühl in der Belegschaft habe sich Stracke nachhaltig eingesetzt.

Gemeinsam mit Böck stellte er dem Unternehmen zufolge entscheidende Weichen für die Zukunftsfähigkeit von Selve mit klar fokussierten Zielen und strategischen Handlungsfeldern. Zahlreiche Projekte rund um Digitalisierung sowie Initiativen zum Thema Klimaschutz brachte Stracke auf den Weg und trieb sie federführend voran.

Nachfolgeregelung schließt Kreis

Die langfristig getroffene Nachfolgeregelung erkannte Stracke als "große Chance für das Unternehmen". Dadurch, dass sich Christian Hoffmann aus den Reihen der Gesellschafter aktiv ins operative Geschäft einbringe, sei für zukunftsweisende Impulse und Ideen gesorgt. Mit seinem Nachfolger in der Doppelspitze schließt sich für den 62-Jährigen ein Kreis: Denn es war Helmut Hoffmann, ehemaliger Selve-Geschäftsführer und Vater von Christian Hoffmann, der seinerzeit Stracke für eine Position im Lüdenscheider Familienunternehmen gewann.

Auch nach Beendigung seiner aktiven Tätigkeit steht Stracke dem Unternehmen bei Fragen weiterhin zur Verfügung. Am 31. Dezember 2026 verlässt er Selve in den Ruhestand. Nach mehr als zwei Jahrzehnten beim Familienunternehmen möchte sich Stracke nun intensiver der eigenen Familie widmen – seiner Frau, den drei Töchtern sowie zwei Enkelkindern.