Bildergalerie: Kreatives Fassadenrelief: Sonnenschutz mit Fenstermarkisen

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    © Warema/Dacian Groza
    Mit seiner auffälligen Fassadenstruktur präsentiert sich das Berliner Bürogebäude in der Ritterstraße 16 als Schaufenster für die Kreativkultur im pulsierenden Stadtteil Kreuzberg. Entworfen wurde der Neubau vom Berliner Architekturbüro Richter Musikowski, das nur wenige Blocks entfernt ansässig ist. Eine zusätzliche Gestaltungsebene erreichten die Architekten durch ihr Sonnenschutzkonzept mit außen liegenden Fenstermarkisen von Warema im strahlend weißen Farbton der Betonfertigteile.
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    © Warema/Schnepp Renou
    Die durchgehenden Loggien erlauben bereits eine natürliche Verschattung der raumhohen Fensterfronten. Für den außen liegenden Sonnen- und Blendschutz kommen zusätzlich windstabile Fenstermarkisen von Warema mit dem Behangstoff Soltis Veozip von Serge Ferrari in Frostweiß zum Einsatz. Sind die bis zu 2,75 Meter breiten und drei Meter hohen Markisen heruntergefahren, verändern sie die Ansicht der plastischen Fassadenstruktur zu einem homogenen Betonrelief in strahlendem Weiß.
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    © Warema/Schnepp Renou
    Die Kästen für die Vorbau-Markisen wurden unsichtbar direkt hinter den Betonfertigteilrahmen in den Sturz integriert und können von den Loggien aus gewartet werden. Die seitliche easy Zip-Führung verschwindet dezent in den Schattenfugen der Rahmen. Zur Steuerung erhielt jeder Behang einen eigenen Antrieb, deren Ansteuerung über ein zentrales KNX-Tableau in den Büros erfolgt.
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    © Warema/Schnepp Renou
    Das nachhaltige Klimakonzept des mit DGNB Gold zertifizierten Gebäudes wird durch die Vorbau-Markisen klar unterstützt, denn der sommerliche Wärmeeintrag ist trotz des hellen Farbtons des Behangs deutlich reduziert. Eine Einflussgröße für das Zertifikat war neben den erreichten Werten auch die Langlebigkeit der Sonnenschutzanlage und der Steuerung. Der Behang ist außerdem durchblickfähig, bietet eine gute Kombination aus Hitzeschutz und Bezug zum Außenraum und sorgt so für angenehme Arbeitsbedingungen.
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    © Warema/Schnepp Renou
    Mit ihrem industriellen Charakter unterstützt die Fassade das Gestaltungsziel der Architekten, eine zeitgenössische Interpretation der Kreuzberger Gewerbehöfe zu schaffen. Streng gerasterte Rahmen aus selbsttragenden Betonfertigteilen, übereinandergestapelt und an der Stahlbetonskelettkonstruktion fixiert, bilden die äußere Schicht. Diagonale Querstreben in den sandgestrahlten Rahmen sorgen für den starken Wiedererkennungseffekt.