Warema hat seine Sonnenschutzsysteme zur Integration in Pfosten-Riegel-Fassaden konstruktiv überarbeitet. So gestalten sich Planung, Bestellung und Montage künftig noch einfacher.

Je nach gestalterischen oder technischen Anforderungen kann man zwischen Markise und Raffstore wählen. Grundlage für die Planung und Ausführung beider Varianten sind jetzt die Achsmaße der Pfosten. Achsabstand und Gesamthöhe von Unterkante Führungsschiene bis Oberkante Blende bzw. Kasten – viel mehr Angaben benötigt Warema nicht. Über diese beiden Maße werden alle Systemteile zusammengestellt und zu einem Gesamtpaket konfiguriert. Je nach Einbausituation werden lediglich noch wenige Angaben wie etwa der gewünschte Fassadenabstand oder Blendenüberstand an den Ecken abgefragt.
Hoher Vorfertigungsgrad
Bei der Entwicklung des neuen Pfosten-Riegel-Sonnenschutzes wurde besonders auf die Möglichkeit einer schnellen und wirtschaftlichen Montage geachtet. Geliefert werden komplett vormontierte, montagefertige Einheiten: Blende bzw. Kasten, exakt auf Länge zugeschnittene Führungsschienen sowie alle erforderlichen Befestigungsmaterialien. Bei den Fenstermarkisen ist alles, einschließlich des Behangs, bereits im Kasten integriert.
Bei den Raffstores ist die Blende schon komplett vorgerüstet mit Aussteifungsbügeln, Einhängeprofil und Oberschienenträger zum Einhängen der Anlage. Durch diesen hohen Vorfertigungsgrad beider Systeme wird die Installation auf der Baustelle deutlich vereinfacht und beschleunigt. Mögliche Fehlerquellen sind auf ein Minimum reduziert – was sich gerade in Zeiten des Fachkräftemangels positiv bemerkbar macht.
Ästhetisch integriert – die Markise
Besonders ansprechend in die Pfosten-Riegel-Fassade integriert ist die Markisen-Variante mit easy Zip-Führung. Die neuen Führungsschienen sind jetzt als komplettes Aluminium-Strangpressprofil ausgeführt und werden den Glashalteleisten direkt aufgesetzt. In ihrer Optik und der gewählten Systembreite von 50 Millimetern entsprechen die neuen Führungsschienen einem Großteil aller ausgeführten Pfosten-Riegel-Konstruktionen und werden als fester Bestandteil dieser wahrgenommen. Unabhängig von Systemgebern können die Führungsschienen auf nahezu alle gängigen Konstruktionen montiert werden. Sie sind auch auf anderen Pfostenbreiten aufsetzbar. Durch einfaches Aufstecken und Verschrauben auf zuvor gesetzte Stehbolzen sind sie schnell montiert. Auch die Kastenmontage gestaltet sich einfach. Die komplett vorgefertigten Kästen einschließlich Markise werden einfach oben auf die Führungsschienen aufgesteckt und verschraubt.
Dezent gestaltend – der Raffstore
Beim Raffstore wurden die bewährten Konstruktionen der schlanken, auf Haltern sitzenden Führungsschienen sowie die Seilführung beibehalten. Diese Lösungen treten optisch kaum in Erscheinung und ermöglichen eine dezente Fassadengestaltung bei optimaler Lichtlenkung. Highlight der neuen Raffstore-Konstruktion: Neu entwickelte Konsolen ermöglichen jetzt einen minimalen Abstand der Blenden zur Fassade von nur 25 Millimetern. Dies verbessert die Fassadenoptik deutlich. Einen entscheidenden Vorteil bietet die neue Konsole zudem bei der Montage: Die komplett vormontierten Blenden werden einfach von oben in eine Nut der Konsole eingehängt, seitlich ausgerichtet und anschließend links und rechts mit je einer Schraube aushängegesichert.
Wirtschaftlich und funktionssicher
Die überarbeitete Konstruktion und der hohe Vorfertigungsgrad des neuen Pfosten-Riegel-Sonnenschutzes ermöglichen eine effiziente, schnelle und somit wirtschaftliche Planung und Montage von Raffstores und Fenstermarkisen auf Pfosten-Riegel-Fassaden. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Warema bietet seinen Partnern darüber hinaus bei Planung und Bestellung durchgängige Unterstützung an. Eine Integration der digitalen Bestellplattform my Warema in die gängige Branchensoftware Logikal von Orgadata gestaltet die Arbeitsabläufe effizient und sicher. Die Systemschnittstelle ermöglicht einen digitalen Workflow. Aus der bekannten Softwareumgebung heraus können Pfosten-Riegel-Sonnenschutzprodukte konfiguriert, in Angebote eingefügt und bestellt werden. Durch die optimale Verknüpfung beider Systeme werden manuelle Bearbeitungen reduziert, Fehler vermieden und Geschäftsprozesse automatisiert.