Extremeline, die Marke von S.E. System Electronic, freut sich über die erneut erfolgreich bestandene EMAS-Zertifizierung. Der Hersteller von Infrarotheizstrahlern und LED-Systemen hat das Umweltmanagementsystem freiwillig eingeführt.

EMAS ist die Kurzbezeichnung für das Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. In dem entsprechenden Bericht werden die Umweltauswirkungen und die Umweltleistung eines Unternehmens nach außen dargestellt und im nächsten Schritt durch einen zugelassenen Umweltgutachter auf Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit bzw. Richtigkeit überprüft.
Dabei muss ein Unternehmen jedes Jahr einen Bericht verfassen und alle zwei Jahre die Umweltprüfung erneut bestehen, um als EMAS-zertifiziert zu gelten.
Extremeline: Vorbild sein durch freiwilliges Umweltmanagement
Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawattstunden sind verpflichtet, ein systematisches Umweltmanagement einzuführen. Extremeline müsste nicht, hat sich aber nach eigenen Angaben ab 2021, durch den Anstoß eines Fachhändlers, freiwillig dazu entschieden, einen Bericht zu erstellen und sich der Prüfung zu unterziehen.
Das Unternehmen möchte den Angaben zufolge als Vorbild fungieren, die Zukunft mitgestalten und die Verantwortung als Hersteller von Infrarotheizstrahlern, LED-Systemen und Dachschiebefenstern ernst nehmen. Daher legt es großen Wert darauf, die Umweltauswirkungen systematisch zu erfassen und seine Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. "Wir sind stolz darauf, erneut Teil dieses umweltbewussten Systems zu sein und unser Unternehmen besser kennenzulernen, um es für die Zukunft vorzubereiten", sagt Christian Kalteis, Leitung Vertrieb sowie Mitglied der Geschäftsführung.
Preise stabil gehalten
Im Rahmen der Zertifizierung konnte Extremeline nach eigenen Angaben einige wichtige Ziele erreichen und zeigen, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist. Es konnte Partnerschaften auf Nachhaltigkeitsebene vertiefen, Energie einsparen und den CO₂-Fußabdruck weiter reduzieren.
Durch den in EMAS geforderten Auditplan wurde das Abfallmanagement angepasst, Ressourcen wurden effizienter genutzt bzw. Produkte dahingehend verbessert und gleichzeitig Kosten gesenkt. "Somit konnten wir trotz Wirtschaftsumschwung die Preise für unsere Kunden stabil halten und mussten im Gegensatz zu vielen Branchen nicht erhöhen", heißt es in einer Mitteilung. Auch möchte Extremeline durch seine Engagement zeigen, wie Herstellungsprozesse mit Umweltmanagement vereinbar sind und sogar einen positiven Effekt im Unternehmen haben.