Karriere im Handwerk 3/23 Marco Pfeifers macht sich mit Jaloucity selbstständig

Im Februar 2020 startete Marco Pfeifers in Hamminkeln im Landkreis Wesel seine Arbeit mithilfe des Konzepts Jaloucity-Go. Das Außendienstkonzept des Franchiseunternehmens aus Berlin erfordert von den Franchisenehmern kein eigenes Ladengeschäft.

Raumausstatter Marco Pfeifers hat sich mit dem Konzept von Franchiesanbieter Jaloucity selbstständig gemacht.
Raumausstatter Marco Pfeifers hat sich mit dem Konzept von Franchiesanbieter Jaloucity selbstständig gemacht. - © Jens Nieth

Pfeifers nutzt für Bürotätigkeiten das Homeoffice. Material stellt er in einem Lager unter. Für die täglichen Fahrten zu Kunden oder zur Baustelle hat er einen Firmenwagen mit Jaloucity-Reklame. Direkt zu Beginn seiner Arbeit, Anfang 2020, sei das Telefon zunächst stillgestanden, erinnert sich der Raumausstatter. Dann kam der Lockdown, viele Berufstätige mussten in die Homeoffice-Arbeit wechseln. Statt in Reisen, Kultur und Unterhaltung zu investieren, gaben die Menschen Geld für die Verschönerung des direkten Umfelds aus.

"Seitdem boomt das Geschäft", sagt Pfeifers. Anfang 2023 sei es saisonal bedingt etwas ruhiger. Aufs Jahr gesehen, rechne er auch dieses Jahr mit einer kompletten Auslastung. "Im Sommer erwarte ich wieder eine Hochphase. So war es auch im vergangenen Jahr. Nach der Lockdown-Phase 2020 ist die Auftragslage gleichbleibend hoch gewesen. Der Januar in diesem Jahr hatte das identische Auftragsaufkommen wie im Januar 2022."

Gefragt seien vor allem Plisseen und Wabenplissees. "Gründe für die gute Nachfrage sind die beworbenen isolierenden Eigenschaften der Wabenplissees." Pfeifers Vertrag mit Jaloucity läuft fünf Jahre. Voraussetzungen waren Pfeifers Ausbildung als Raumausstatter sowie Erfahrung bei Verkauf und Montage von maßgefertigtem Sonnenschutz. Jaloucity hat das Ziel, zirka 50 Franchisenehmer im Bundesgebiet unter Vertrag zu nehmen. Mitte Februar waren es 37. Pfeifers profitiert von guten Einkaufskonditionen und der Markenbekanntheit von Jaloucity. Franchisenehmer müssen neben einer einmaligen Einstiegsgebühr von 7.500 Euro monatliche Grund- und Werbegebühren zahlen, deren Höhe vom Nettoumsatz abhängt.