Nachdem es auf absehbare Zeit keine einheitlichen europäischen Regeln für alle Brandschutzabschlüsse geben wird und der Brexit den Im- und Export von und nach England erschwert, steht für die Branche eine Neuorientierung an. Das ift-Brandschutzforum informiert in Form einer Hybridveranstaltung am 16. und 17. Juni deshalb umfassend über die unterschiedlichen Nachweise und Zulassungsverfahren in der EU, Deutschland, Schweiz, Österreich, China und UK.

Brandschutzexperten hatten es laut dem ift Rosenheim noch nie leicht, aber der Quasistopp in der europäischen Normung hat den Traum vom europaweit gültigen CE-Zeichen für alle Feuer- und Rauchschutzabschlüsse (FRSA) platzen lassen. Nun gilt es sich wieder intensiv mit den nationalen Zulassungsverfahren zu befassen. Das ift-Brandschutzform informiert daher am 16. und 17. Juni in Nürnberg über den aktuellen Stand der geforderten Nachweise und Zulassungsregeln in der EU, Deutschland, Schweiz, Österreich aber auch in China und in UK nach dem Brexit. Zusätzlich finden Praxisvorträge wie die aktuelle Auslegung der EXAP-Regeln oder eine effiziente Organisation der WPK statt.
Unterstützung von Technikern
Das ift Brandschutzforum unterstützt Techniker, Marketing- und Vertriebsleute beim Kampf gegen den Vorschriftendschungel. Daneben finden folgenden Themenvorträge statt:
- Besonderheiten des deutschen Zulassungsverfahrens Z-6.200 (Anyke Aguirre Cano, ift)
- Die Normen im EU-Binnenmarkt und die Revision der Bauproduktenverordnung (Johanna Bartling, DIBt)
- The way to the new UKCA mark (Chris Miles, UL)
- Status europäischer Brandschutz (Dr. Gerhard Wackerbauer, ift)
- Fire testing in China (Dr. Xichen Zhang ,CABR)
- EXAP-Normen in der Praxis (Andreas Grass, ift)
- Die 15 häufigsten Fehler der WPK (David Hepp, ift)
Dr. Hannes Grobe (Alfred-Wegner-Institut) führt die Teilnehmer zu arktischen Temperaturen und berichtet nicht nur über die Expedition der Polarstern an den Nordpol, sondern auch über den aktuellen Stand der Klimaforschung.
Erstmals Hybride-Veranstaltung
Das ift-Brandschutzforum wird erstmalig als hybride Veranstaltung organisiert und ist vor Ort (Nürnberg) oder als Online-Livestream besuchbar. Das ift Rosenheim setzt bewusst auf das hybride Format, um die Vorteile beider Welten zu nutzen: Internationale Top-Referenten wie Dr. Xichen Zhang aus China schalten sich digital zu, und Online-Teilnehmer profitieren von den attraktiven Konditionen für aktuelles Wissen sowie der Zeit- und Kostenersparnis für Reise und Hotels. Informationen zu den Konditionen, zur Anmeldung und zum Programm finden Interessierte hier.