Tiny Houses sind ein neuer Trend, bei dem sich Bewohner auf wenige Quadratmeter Wohnfläche beschränken. Derzeit reist ein solches Haus, ausgestattet als SmartHome, durch die Republik und zeigt, wie komfortabel es sich klein leben lässt.

Was braucht man, um gut zu leben? Was ist wirklich nötig? Für immer mehr Menschen bedeutet Konsum nicht alles – Besitzen war gestern, Teilen ist heute. Das gilt für Autos ebenso wie für Wohnraum oder Werkzeuge. Willkommen in der Sharing Economy. Dieser Trend zum Minimalismus zieht in Europa derzeit große Kreise. Nicht nur selbsterklärte Minimalisten beschäftigen sich mit der Frage, wie viel Platz zum Wohnen nötig ist und wie die eigene Wohnung ausgestattet sein muss. Und so sind Tiny Houses, also Minihäuser mit einer Wohnfläche von maximal 30 Quadratmeter, enorm en vogue. Ganz entfernt erinnern sie an Wohnwagen, bieten jedoch mehr Komfort, mehr Raum und vor allem höhere Deckenmaße. Ihr Markenzeichen: Die vorhandene Fläche wird geschickt ausgenutzt, eine eingezogene Hochebene dient als Schlafbereich und jede luftige Lücke, etwa unter der Treppe, bietet Platz als Stauraum.
Minimalistischer wohnen
Ein solches Tiny House war unlängst in Hannovers Innenstadt zu bestaunen: Angeliefert auf einem Sattelschlepper, wurde das Mikrogebäude per Kran auf dem Platz der Weltausstellung abgesetzt – mitten in der Fußgängerzone. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall will mit diesem Projekt zeigen, wie wir in der Zukunft leben können, wenn Wohnraum in den Städten immer knapper wird. Dabei wollen die Bausparer drei Ansätze vereinen: das Tiny House als moderne, minimalistische Wohnform, die SmartHome-Technologie für einen hohen Wohnkomfort und nachwachsende Baustoffe für maximale Nachhaltigkeit. Das sind laut Bausparkasse die drei großen Zukunftstrends in Sachen Bauen und Wohnen.
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