Änderung in der Geschäftsführung Dr. Marc Natusch verlässt das Unternehmen Geiger

Zehn Jahre lang hat Dr. Marc Natusch die Gerhard Geiger GmbH & Co. KG maßgeblich geprägt – sieben davon als Geschäftsführer für Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Produktmanagement. Mitte September scheidet er auf eigenen Wunsch aus, um sich neuen unternehmerischen Zielen zu widmen.

Dr. Marc Natusch hört im September als Geiger-Geschäftsführer auf. - © Geiger

Roland Kraus, seit 2016 ebenfalls in der Geiger-Geschäftsführung, wird das Unternehmen, das zu den führenden Herstellern von Sonnenschutzantrieben in Europa zählt, als Alleingeschäftsführer leiten. Er übernimmt künftig zusätzlich die Bereiche Vertrieb, Produktmanagement, Entwicklung und Konstruktion.

Fokus auf Fachhandwerk

Zu den Themen, die bei Geiger unter der Ägide von Dr. Marc Natusch angepackt wurden, gehört der stärkere Fokus auf das Fachhandwerk. „Ob in der technischen Beratung für Industriekunden oder bei der Entwicklung des Produktportfolios – wir müssen das Ohr am Handwerk haben“, so das Credo des 42-Jährigen. Nicht weniger wichtig war ihm, die Innovationskraft zu beleben und damit auch in Marktnischen vorzudringen, um sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Beispiele dafür sind Antriebslösungen für den „zweiten Rettungsweg“ oder Closed Cavity Fassaden.

Partner der Sonne

Seit zwei Jahren kooperiert Geiger mit dem österreichischen SmartHome Unternehmen Loxone. „Durch die Zusammenarbeit haben wir im Unternehmen und am Markt viel bewegt“, resümmiert Natusch. Zuletzt durch einen kompletten Markenrelaunch, der bei den diesjährigen Branchenleitmessen sichtbar wurde. Als Partner der Sonne hat sich Geiger optisch und inhaltlich neu positioniert.

Neues berufliches Kapitel

Vor wenigen Wochen nun hat Dr. Marc Natusch den Beirat und die Gesellschafter von Geiger darüber informiert, sich ab Herbst neuen unternehmerischen Zielen zu widmen. „Damit beginnt nicht nur für mich ein neues berufliches Kapitel, auch für Geiger wird damit eine neue Etappe beginnen“, so Natusch. „Ich werde mich in den Wochen festlegen, in welche Richtung es gehen wird.“