Die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude gestaltet sich häufig schwierig. Welche Möglichkeit für den Sonnenschutz bleibt, wenn keine Option für außen liegende Verschattungen oder mechanische Lösungen besteht, zeigt die Modernisierung eines Lübecker Altstadthauses.

In Lübeck wirkt die Vergangenheit bis in die Gegenwart und schafft eine Atmosphäre von Weltoffenheit und Wertbeständigkeit. Dies ist vor allem in der Altstadt mit ihren zirka 1.800 denkmalgeschützten Gebäuden erfahrbar. Die Kernsanierung eines Dreifamilienhauses aus den 1910er-Jahren in der Lübecker Altstadt erforderte ein kreatives Vorgehen, berichtet Faltenbacher Jalousien. Weder an der für die Hansestadt typischen Backsteinfassade noch im Inneren waren Eingriffe möglich, die das Erscheinungsbild verändert hätten. Alle Maßnahmen wie Fassadendämmung, energetische Heizungssanierung, Erneuerung der Elektrik und der Einbau neuer Fenster führten die Verantwortlichen in enger Abstimmung mit den Behörden aus.
Jalousie im Scheibenzwischenraum
Eine Herausforderung stellte der Sonnenschutz dar. Alle rückseitigen Fenster des Altbaus sind nach Süden hin ausgerichtet und bedurften des Schutzes vor Überhitzung. Da die Auflagen keine außen liegenden Verschattungen zuließen und bauliche Beschränkungen wie niedrige Raumhöhen sowie tiefe Fensterlaibungen keine anderen mechanischen Lösungen erlaubten, entschied sich der Hausbesitzer für den Einbau von Isolette-Fenstern. Die mit Jalousien im SZR ausgestatteten Gläser bieten laut Faltenbacher Jalousienbau Sonnenschutz, Blendschutz und Tageslichtlenkung in einem Glas.
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