Konfektionär will mit Luxaflex als Marke erfolgreich sein Sven Giese: "Wir wollen uns vom Markt abheben"

Am Firmensitz in Kiel hat sich der neue Luxaflex-Partner von Hunter Douglas in Deutschland, Germania, der Fachpresse vorgestellt. Lesen Sie hier, warum Geschäftsführer Sven Giese auf eine Markenstrategie setzt und welche Voraussetzungen der Konfektionär für diese Strategie mitbringt.

Germania-Geschäftsführer Sven Giese möchte sich mit der Marke Luxaflex vom Markt abheben. - © Metzger

"Es wird immer wichtiger, sich über eine Marke im Markt abzusetzen", sagt Germania-Geschäftsführer Sven Giese zur Motivation, Luxaflex-Partner zu werden. Germania habe sich zwar in Schleswig-Holstein einen Namen gemacht, einen bundesweiten Wiedererkennungswert habe das Unternehmen aber nicht erreicht. Das soll sich mit der Marke Luxaflex ändern. Für den Konfektionär kam Luxaflex als einzige Marke für eine Kooperation infrage, da diese in Deutschland einst einen hohen Bekanntheitsgrad hatte und immer noch einen guten Ruf genieße.

Konzentration auf die Marke

Germania selbst wird sich im Zuge der Markenstrategie in der Außendarstellung zurücknehmen und sukzessive Luxaflex in den Fokus stellen. "So wollen wir die Marke wieder bekannter machen und den Endverbraucher dafür sensibilisieren", sagt Giese, der anerkennt, dass ein langer Weg vor ihm und dem Unternehmen liege. Auf Dauer soll sich die Zusammenarbeit aber lohnen: "Wir wollen uns mit exklusiven Produkten – von Stoffen bis zur Technik – vom Markt abheben", sagt der Geschäftsführer. Die Fachhändler wiederum sollen sich mit dem Luxaflex-Angebot ebenfalls von ihren Wettbewerbern differenzieren. Sobald die Marke im Handel erfolgreich platziert ist, soll in einem zweiten Schritt die Enverbraucher-Werbung folgen.

Beste Voraussetzungen

Friedrich W. Petrat, Geschäftsführer von Hunter Douglas in Deutschland, erläuterte auf der Veranstaltung am Unternehmenssitz von Germania, warum der Konfektionär die Luxaflex-Lizenzrechte bekommen habe. Als Stärken von Germania stellte er den sehr guten Kundenkontakt sowie den Lieferservice und das Qualitätsniveau heraus. "Das sind sehr gute Voraussetzungen, um die Marke nach außen zu tragen und erfolgreich in die Zukunft zu gehen", sagt Petrat. Giese selbst will den Firmenumsatz auf Sicht steigern, dabei aber nichts übers Knie brechen. Zunächst gehe es jetzt darum, die Kollektionen Zug um Zug umzuarbeiten.

Alles zur Luxaflex-Strategie von Germania und Hunter Douglas lesen Sie in der Juli-Ausgabe der sicht+sonnenschutz .