Mit Sonnenröhren bringen Sie Licht ins Dunkel Vier Schritte-Montage von Tageslichtspendern

Tageslicht ist gesund und kostenlos, während dunkle Räume dauerhaft aufs Gemüt schlagen und aufgrund notwendiger, künstlicher Beleuchtung unweigerlich die Stromkosten in die Höhe treiben. Abhilfe schaffen so genannte Solatube-Systeme – die Montage zeigt sicht+sonnenschutz online.

Das Tageslichtsystem Solatube montieren Fachbetriebe mit speziellen Halterungen auf dem Dach. - © Interferenz Daylight

Die Firma Interferenz Daylight baut diese Lösungen mit mehr als 200 Partnerunternehmen als Sonnenröhren in die Dächer von Eigenheimbesitzern, Gewerbeimmobilien und öffentlich genutzten Gebäuden ein. "Was liegt näher, als das natürliche Sonnen- und Tageslicht zur Beleuchtung zu nutzen", sagt Geschäftsführer Markus Korsch. Zum Beispiel entschied sich Energieberater Peter Nieskens für den Einbau von zwei Sonnenröhren, die seine Büroräume tagsüber kostenlos mit Tageslicht versorgen. Interferenz Daylight setzte mehrere Solatube-Systeme in das Dach ein.

Hoch reflektierende Röhre

Und so funktionieren die Sonnenröhren: Eine Acrylprismenkuppel auf dem Dach und eine hoch reflektierende Röhre lenken das Tageslicht in das Gebäudeinnere. "Die Prismenstruktur in der Kuppel sorgt dafür, dass das Licht der Sonne in die Röhre eingelenkt wird, auch wenn es wie im Winter oder während der frühen Morgen- und Abendstunden in einem flachen Winkel auftrifft", sagt Korsch. Der Tageslichteinfall erhöhe sich signifikant. Eine Röhre unter der Kuppel leitet das Licht nach Angaben von Interferenz mit einem Reflexionsgrad von bis zu 99,7 Prozent pro Spiegelung weiter. "Das Tageslicht wird mehr als 15 Meter in das Innere des Gebäudes gelenkt", sagt Korsch. Die Wirksamkeit des Lichtes soll trotz solcher Distanzen so wenig wie möglich beeinträchtigt sein.

Für alle Raumgrößen erhältlich

Eine Streuscheibe bzw. ein Diffuser verteilt das Licht gleichmäßig im Raum. "Das Ergebnis sind natürlich und hell erleuchtete Innenräume", verspricht der Interferenz-Chef. Vor allem Treppenhäuser, Badezimmer, Flure, Eingangsbereiche sowie Arbeits- und Büroräume eigneten sich für den Einbau von Solatube. Das Produkt liefert der Hersteller für alle Raumgrößen und Deckenarten. Beim kleinsten Modell Solatube DS160 soll bereits ein Rohrdurchmesser von zirka 25 Zentimeter ausreichen, um eine Treppe oder einen Flur tagsüber nahezu ganzjährig mit natürlichem Licht zu versorgen.

Tageslicht ohne Ende nutzen

Durch ihre Prismenstruktur kann die Kuppel auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratzentimeter Tageslicht aufnehmen und nach innen lenken, doppelt so viel wie bei älteren Solatube-Modellen (mit klarer Kuppel) oder einem herkömmlichen Dachfenster. Solatube DS290, das Modell mittlerer Größe, weist einen Rohrdurchmesser von zirka 35 Zentimeter auf. "Mit der Prismenkuppel lässt sich eine Oberfläche von fast 2.000 Quadratzentimeter erzeugen, das versorgt ganze Küchen und Wohnzimmer mit natürlichem Licht", sagt Korsch. Für Hallen und gewerbliche Objekte empfiehlt der Unternehmer die große und stark strahlende Ausführung Sola-Master.

Montage Schritt für Schritt

Schritt 1: Um Solatube von oben nach unten ins Gebäudeinnere zu schieben, montiert der Verarbeiter auf dem Dach zuerst den notwendigen Anschluss.

Schritt 2: Jetzt führt der Monteur Solatube von oben durch die Halterung und verklebt die Zwischenstücke.

Schritt 3: Dann schraubt der Handwerker den Aufsatz fest, auf dem die Prismenkuppel Platz findet. Sie fängt das Tageslicht ein und leitet es durch die Röhre nach unten.

Schritt 4: Innen schließt der Fachmann den Diffuser an, so dass sich das eingefangene Licht gleichmäßig im Raum verteilt.

Ergebnis: Das Beispielbüro erstrahlt mithilfe der Sonnenröhren im Gegensatz zum Ausgangszustand in hellem Tageslicht, und die Farben der Bilder kommen authentisch zur Geltung.