Amerikageschäft mit guter Perspektive ausgeweitet Hörmann übernimmt US-Hersteller

Tor- und Türhersteller Hörmann vertreibt seit 2002 Garagen- und Industrietore in den USA. Mit der Übernahme des Torherstellers Northwest Door will das Familienunternehmen Hörmann den Nordwesten der USA erschließen.

Christoph Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann KG (2.v.re.), besiegelte den Kaufvertrag zur Übernahme der Northwest Door Inc. mit Scott DeWitt (li.) und Steve DeWitt (2.v.li.). Jeff Hohman (re.) verbleibt in seiner Position als Geschäftsführer. - © Hörmann

Die Produkte seiner zwei in den USA ansässigen Fertigungsstandorte vertreibt das Unternehmen zurzeit vornehmlich im Osten Amerikas durch vier eigene Verkaufsniederlassungen. In den vergangenen Tagen unterzeichnete der persönlich haftende Gesellschafter der Hörmann KG, Christoph Hörmann, den Kaufvertrag zur Übernahme der Northwest Door Inc. und stellte sich den Mitarbeitern vor.

Nordwesten der USA im Blick

Northwest Door, ansässig in Puyallup nahe Seattle im US-Bundesstaat Washington, ist ein seit 1946 familiengeführtes Unternehmen, das Inhaber Steve DeWitt aus Altersgründen zum Verkauf angeboten hatte. Northwest Door produziert und vertreibt mit zirka 300 Beschäftigten über ein gut ausgebautes Vertriebsnetz bestehend aus sechs Niederlassungen im Nordwesten der USA Sektionaltore aus Stahl, Holz und Aluminium für den privaten und gewerblichen Bereich.

Investition geplant

Der derzeitige Geschäftsführer, Jeff Hohman, verbleibt in seiner Position, und die Tore werden laut Hörmann weiterhin unter der Marke Northwest Door vertrieben. „Die Mitarbeiter von Northwest Door und insbesondere Jeff Hohman als Geschäftsführer verfügen über langjährige Erfahrung in der Torbranche im Nordwesten der USA. Wir gewinnen ein ebenfalls familiengeführtes und bodenständiges Unternehmen dazu, dessen Verkaufsgebiet im Nordwesten Amerikas unsere bisherige Präsenz im Osten sinnvoll ergänzt", sagt Christoph Hörmann als persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe. Der Tormulti bezeichnet die USA als für das Unternehmen wichtigen Markt, für den die lokale Produktion Sinn macht und sich weitere Investitionen lohnen.