Semcoglas Firmenzentrale in Niedersachsen Licht und Wärme in Balance mit der passenden Steuerung

Kraft aus der Sonne zu schöpfen – in diesen Genuss kommen die Mitarbeiter von Semcoglas in ihrem neuen Bürogebäude im niedersächsischen Westerstede jeden Tag. Isolierendes Klimaglas aus eigener Produktion und Antriebstechnik von Elero verhindern, dass sich das Gebäude bei Plusgraden unnötig aufheizt.

Durch Antriebe und Steuerungen von Elero lenken die Mitarbeiter in den neuen Semco-Büros auf Wunsch die Beschattung vom Arbeitsplatz aus. - © Semcoglas

Die Glasfassade an der Südwestseite, bodentiefe Fenster im Nordosten und gläserne Trennwände fluten die Räume mit Licht. Für Blendschutz bei gleichzeitiger Transparenz sorgt die innen liegende Segmentverschattung von Helioswerke. Sie ist automatisiert und lässt sich individuell per Knopfdruck bedienen. Im Einsatz sind Elero-Antriebe des Typs SunTop-868 und VarioTel 2-Handsender. Dadurch lässt sich der Tageslichteinfall präzise regulieren, statt Energie für künstliche Beleuchtung zu vergeuden.

Geräuschlose Softbremse

Die Segmentverschattung deckt nur den Teil des Fensters ab, hinter dem das einfallende Licht die Augen blendet. Der lichtdurchlässige Stoff sorgt für Helligkeit und eine gute Aussicht. Durch die Gebäudeautomation von Elero lässt sich die Beschattung komfortabel auf Knopfdruck steuern. Mit wenig Aufwand ist der Lichteinfall exakt dosierbar. Der Sonnenschutz funktioniert nach Herstellerangaben mithilfe des Rohrantriebs SunTop-868 der Größe M. Dessen geräuschlose Softbremse schütze den Behang durch einen sanften Stopp, ohne lästige Geräusche. Besonders in Innenräumen wie Büros sei dies von Vorteil: Keiner der Anwesenden wird durch Geräusche bei seiner Arbeit gestört.

LED-Lampe am Handsender meldet Vollzug

Der Anwender steuert den Sonnenschutz mit dem Fünf-Kanal-Funkhandsender VarioTel 2 von Elero. Die Frequenz 868 Megahertz und das bidirektionale Funksystem ProLine 2 mit Routingfunktion sorgen nach Unternehmensangaben für die sichere Übertragung und Umsetzung aller versendeten Signale. Das Ausführen des Befehls visualisiert ein Aufleuchten der LED-Lampe am Handsender. Für den bidi-Funk agieren alle Empfänger zugleich als Sender und leiten das Signal so lange untereinander weiter, bis es den Zielantrieb und damit den gewünschten Behang erreicht hat. Pro Handsender lassen sich fünf Einzelkanäle und ein Zentralkanal programmieren.

Einen ausführlichen Bericht über die Funktionsweise der Sonnenschutz-Steuerung in der Semcoglas Firmenzentrale lesen Sie im Spezial Antriebs-, Steuerungs- und Funktechnik der Ausgabe Juli-August von sicht+sonnenschutz, die am 17.7.15 erscheint.