Innovatoren für den Sonnenschutz 27 Präsentationen im Fünf-Minuten-Rhythmus

Mehr als 100 Einreichungen von gut 70 Ausstellern aus 14 Ländern: Für die zwölf Juroren unter Vorsitz von Dr.-Ing. Christoph Meyer vom Ingenieurbüro Hausladen + Meyer bedeutete das bei der Endjurierung für den Innovationspreis zur R+T 2018 vier Wochen vor Messestart in Stuttgart 27 Präsentationen im Fünf Minuten-Rhythmus.

Zwölf Juroren sind am letzten Januarwochenende am Stuttgarter Messegelände zusammengekommen, die Träger des Innovationspreises zur R+T 2018 zu küren; die Vorarbeit hatten in der Vorjurierung die Spitzenvertreter der Branchenverbände ITRS, BVT, BVRS geleistet. - © Kober

Ohne zu viel zu verraten: Am Ende sind es zehn Preisträger in 13 Kategorien, die sich zur Weltleitmesse R+T mit dem Innovationspreis schmücken dürfen. Erneut setzte sich die Jury aus den Spitzenvertretern in Haupt- und Ehrenamt der wichtigsten Branchenverbände BVT, ITRS, BVRS sowie einigen Fachredakteuren zusammen – unter Vorsitz Dr.-Ing. Christoph Meyers vom Ingenieurbüro Hausladen + Meyer. Wie immer bei der Endjurierung waren die prominenten Produktsegmente der Branche gut sichtbar. "Wir decken zirka 20 Prozent der Ausstellungsfläche ab", sagte etwa Dr. Claus Schwenzer, Vorsitzender des BVT und geschäftsführender Gesellschafter von Effetz, "da sollten die Torhersteller auch unter den Innovatoren eine Rolle spielen."

Wie schon häufig in der Vergangenheit, so ließ sich auch 2018 feststellen: Am besten kommen die Entwicklungen an, deren Sinn und Innovationsgrad sich quasi auf Anhieb erschließen. Und davon gab es zweifellos einige. Selbstverständlich lässt sich auch an den Einreichungen und Preisträgern die Internationalität der Stuttgarter Szene ablesen. Gleichwohl gibt es Seriensieger, die alle drei Jahre regelmäßig gleich mehrere der begehrten Auszeichnungen abräumen; schließlich ist es Aufgabe der Jury, die Produkte und die dahinterliegenden Entwicklungssprünge zu bewerten, nicht jedem mal einen Preis zuzuschustern.

Innopreis omnipräsent

Was sich auf jeden Fall heute schon sagen lässt, ist, dass die erfolgreichen Teilnehmer an der diesjährigen Ausgabe des Innovationspreises zur R+T auch auf der Messe ab Ende Februar ihre errungenen Awards wieder wirksam in der Außendarstellung einsetzen. Die Gewinnerplakette ist zu einem festen Bestandteil der Standgestaltung geworden. Und jeder, der der Jury angehört, darf dankbar sein: Schließlich ist das für Branchebeobachter eine hervorragende Gelegenheit, frühzeitig Trends aufzunehmen und den Innovatoren in der Sonnenschutz- und natürlich Tortechnik auf der Spur zu bleiben.

Freilich gibt es auch Firmen, von Bewerberseite her gesehen, die die Chance zur Teilnahme ungenutzt verstreichen lassen. Was angesichts des Aufwands jedenfalls für einheimische Tüftler verwundern mag. Der Innovationspreis zur R+T jedenfalls, das zeigen die Zahl von dieses Jahr mehr als 100 Einreichungen und das, was die Firmen (selbst die nominierten) daraus machen, gehört längst zum Markenkern dieser einzigartigen Leistungsschau. Teilnehmen können Entwickler von Produkten, die seit der zurückliegenden R+T das Licht der Branchenwelt erblickten; und, ach ja, Aussteller sollten sie auch sein. Der Sieger war am Ende die Branche, das ist sicher.

sicht+sonnenschutz berichtet sehr ausführlich in einem Sonderteil seiner Märzausgabe ab dem 16.3.18 über alle Gewinner und das Spektakel der Endjurierung am letzten Jännerwochenende – bis dahin gilt die Verschwiegenheitspflicht. Schon heute zu finden ist auf www.sicht-sonnenschutz.com ein Videointerview, das Reinhold Kober mit Sebastian Schmid und Projektleiterin Anne-Kathrin Müller an besagtem Wochenende der großen Entscheidung führte (siehe auch unten links in diesem Sondernewsletter zur R+T).