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"Entlastung für Aussteller" Verband reagiert auf Heimtextil-Absage

Der Heimtex-Verband bedauert die Absage der Heimtextil, hält sie aber für richtig. Im Vordergrund stehe nun, ein Konzept für die Messe im Juni zu erarbeiten.

"Die Absage der Heimtextil, der Weltleitmesse für Heimtextilien und Gradmesser für die Branchenmessen zu Jahresbeginn, ist angesichts des Bedarfs an persönlichem Austausch bedauerlich, aber mit Blick auf die aktuellen und weiterhin zu erwartenden Rahmenbedingungen die absolut richtige Entscheidung", resümiert Martin Auerbach, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Heimtextilien-Industrie.

Mit dem besonders hohen Internationalisierungsgrad der Heimtextil stünden Messegesellschaft und Aussteller durch die angespannte Infektionslage zum aktuellen Zeitpunkt vor teilweise unüberbrückbaren Hürden. Eine verantwortungsvolle Umsetzung der international etablierten Heimtextil als Plattform für Wohn- und Objekttextilien sei so leider im Sinne aller Beteiligten nicht möglich. Auch wenn dies die Messe Frankfurt wirtschaftlich hart treffe, sei dies für die Zukunft der Heimtextil unerlässlich und führe auch bei den Ausstellern in deren teils stark angespannten Lagen für eine gewisse Entlastung.

Verschiebung auf Juni positiv bewertet

Die Überlegung, die Heimtextil im Juni 2022 parallel zu Techtextil und Techprocess stattfinden zu lassen, begrüßt der Heimtex-Verband: "Der Bedarf an persönlichem Austausch besteht ungebremst fort und dieser könnte im Sommer kommenden Jahres, wenn die Inzidenzen erwartungsgemäß niedrig sind, im Vordergrund stehen. Wir stehen bereits im gemeinsamen Austausch, um mit ausreichend Vorlauf ein für Aussteller und Besucher stimmiges Konzept vorlegen zu können, das für sich selbst spricht."

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