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Beschleunigte Klimaneutralität Velux erweitert Partnerschaft mit Schneider Electric

Eine erweiterte Partnerschaft mit Schneider Electric soll es der Velux Gruppe ermöglichen, ihr Unternehmensziel der CO2-Neutralität bis 2030 zu erreichen sowie die Pläne für eine lebenslange Klimaneutralität zu beschleunigen. Damit will der Dachfenterhersteller der Notwendigkeit eines proaktiven Umgangs mit der Klimakrise Rechnung tragen.

Die Velux Gruppe gab Anfang des Jahres bekannt, gemeinsam mit Schneider Electric bis 2023 das Ziel erreichen zu wollen, 100 Prozent erneuerbaren Strom zu beziehen, um sein RE100-Ziel zu erreichen. Deswegen wird Schneider Electric im Rahmen der neuen Vereinbarung ein globales Programm mit Null-CO2-Aktionsplänen für jeden einzelnen Standort der Velux Gruppe entwickeln. Damit soll sich der Energieverbrauch reduzieren und die Kapazität erneuerbarer Energien erhöhen. „Wir alle – Unternehmen, Regierung und Gesellschaft – müssen mehr tun, um die Klimakrise zu bewältigen und unsere Emissionen zu reduzieren“, erklärt Jörn Neubert, Senior Vice President of Supply der Velux Gruppe. „Wir haben ein beträchtliches Klimabudget eingerichtet, um unsere Klimastrategie und -ambitionen zu erhöhen. Auf diesem Weg haben wir Schneider Electric als Partner gewählt.“

Ziel: bis 2041 lebenslang klimaneutral

Der erweiterte Fokus der Partnerschaft ist es, die Velux Gruppe dabei zu unterstützen, bis 2030 klimaneutral zu sein (Scope 1 und 2). Außerdem will das Unternehmen bis zu seinem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2041 lebenslang klimaneutral sein. Das bedeutet, dass die Gruppe sich verpflichtet hat, ihren historischen CO2-Fußabdruck zu binden sowie ihre künftigen Emissionen in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen und darüber hinaus zu reduzieren. Zudem wird eine Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) zu Waldschutzprojekten auf der ganzen Welt umgesetzt. Velux arbeitet auch daran, die CO2-Emissionen in ihrer gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3) bis 2030 zu halbieren. "Wir wissen, dass es heute möglich ist, durch bewährte Dekarbonisierungslösungen wie Ressourceneffizienz, die Beschaffung von erneuerbaren Energien vor Ort sowie durch Emissionsgutschriften und Kompensationen ein Szenario mit einer Erwärmung von 1,5 Grad Celsius zu erreichen", sagt Christel Heydemann, EVP Europe Operations, Schneider Electric.

Drei Jahre globale Partnerschaft

Die dreijährige Partnerschaft umfasst alle Velux-Fabrikstandorte weltweit. Schneider Electric wird ein globales Dekarbonisierungsprogramm entwickeln, das Folgendes umfasst:

  • Energiebewertung aller Werksstandorte der Velux Gruppe mit dem Ergebnis der Entwicklung und Umsetzung des Zero Carbon Action Plans.
  • Unterstützung des Energy Excellence-Programms der Velux Gruppe gemäß ISO 50001, Verbesserung der Energieeffizienz und Ausbau der Kapazitäten für erneuerbare Energien vor Ort, um fossile Brennstoffe auslaufen zu lassen.
  • Implementierung eines globalen Überwachungssystems durch den EcoStruxure Resource Advisor von Schneider Electric zur Messung und Analyse des Energieverbrauchs.
 

Velux wird die Null-CO2-Aktionspläne in zwei der energieintensivsten Werke des Unternehmens testen, die etwa 25 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Velux Produktion ausmachen: JTJ Sonneborn Industrie in Deutschland und NM Polska in Polen. An diesen Standorten werden erhebliche Investitionen getätigt, um auf erneuerbare Heizquellen umzustellen. Dazu werden Wärmepumpen installiert, die sich mit Ökostrom betreiben lassen und vor Ort erzeugte Holzabfälle aus zertifizierten (FSC/PEFC) Wäldern verwenden. Velux wird auch in Photovoltaik-Anlagen investieren und die Energieeffizienz der Standorte durch die Optimierung der Versorgungssysteme, der Produktionsprozesse und des Energiemanagements verbessern.

 

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