Sonnenschutztechnik -

Rein in die Komfortzone So machen Sie das Zuhause Ihrer Kunden intelligent

Ein intelligentes Zuhause, das alle Funktionen und Geräte miteinander vernetzt, gehört zum Alltag vieler Hausbewohner. sicht+sonnenschutz stellt Lösungen vor, die den Einstieg in die SmartHome-Welt erleichtern und den individuellen Kundenbedürfnissen gerecht werden.

Automatisierte Rollläden stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Mit 39 Prozent sind sie die am stärksten nachgefragten SmartHome-Lösungen in Deutschland. Das geht aus einer Untersuchung des Dienstleisterportals ProntoPro hervor. Vor allem im Sommer steigern schattenspendende Rollläden, die sich bequem vom Sofa aus bedienen lassen, den Komfort. Darüber hinaus spielt auch der Sicherheitsgedanke eine Rolle: Elektrische Rollläden, die z.B. vom Urlaubsort aus steuerbar sind, schrecken Einbrecher wirksam ab.
Um den Wünschen und Lebensgewohnheiten der Bewohner Rechnung zu tragen, müssen moderne SmartHome-Lösungen hohe Anforderungen erfüllen. „Wichtig ist die zuverlässige Übertragung der Befehle“, sagt Thomas Schürmann, Vertriebsleiter von Elero. „Ein bidirektionales Funksystem mit Feedback und Routingfunktion liefert dafür die besten Voraussetzungen.“ Dieses sollte modular aufgebaut, offen, flexibel und jederzeit erweiterbar sein. Im Kern stehe eine Lösung, mit der sich die Applikationen wie Rollläden oder Jalousien einbinden lassen. Im nächsten Schritt könne die Haustechnik über eine API-Schnittstelle (Application Programming Interface) integriert werden.

GEBÄUDESTEUERUNG PER FUNK

Für die Mietwohnung ebenso geeignet wie fürs Eigenheim ist Gira eNet SmartHome. Die Funklösung des Komplettanbieters intelligenter Systemlösungen beinhaltet alle Grundfunktionen, die ein SmartHome ausmachen – von der Lichtsteuerung über das Bedienen der Jalousien, Rollläden und Markisen bis hin zum Steuern der Heizung. Das System ist nach Angaben des Anbieters einfach zu installieren, intuitiv bedienbar und lässt sich bei einem Umzug ohne großen Aufwand abbauen und mitnehmen. Der Nutzer bedient es von Zuhause oder unterwegs über fest installierte Funk-Wandsender, mobile Funk-Handsender und die App. Via App lassen sich auch Zeitschaltuhren konfigurieren und Wenn-Dann-Regeln festlegen. Das Herzstück ist der Gira eNet Server – mit der Steuerzentrale wird das System programmiert, visualisiert und dokumentiert, zudem lassen sich darüber die Komfortfunktionen realisieren.

SPRACHSTEUERUNG: PFLICHT ODER KÜR?

Nutzer, die tiefer in die vernetzte Wohnwelt eintauchen möchten, befassen sich mit Cloud Services wie IFTTT oder der Sprachsteuerung über Amazon Alexa. Laut einer Studie von BITKOM, Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, haben im vergangenen Jahr bereits 37 Prozent aller Nutzer ihr SmartHome-System über einen digitalen Sprachassistenten gesteuert. Zwei Jahre zuvor waren es lediglich zwei Prozent. „Hier zeigt sich der Trend zur selbstverständlichen Nutzung eines Sprachassistenten mehr als deutlich“, resümiert Schürmann. „Dieser wird sich aller Voraussicht nach weiter verstärken.“ Ein zeitgemäßes SmartHome-System müsse somit die Steuerung, z.B. über Amazon Alexa, ermöglichen, um marktfähig zu sein.

EINSTIEG LEICHT GEMACHT

Einen Einstieg ins SmartHome ermöglicht Centero Home von Elero. Das System des zur Nice-Gruppe gehörenden Unternehmens kommuniziert über Funk, Infrarot oder IP und lässt sich sowohl in der Cloud als auch lokal im WLAN nutzen. Neben dem motorisierten Sonnenschutz lassen sich standardmäßig u.a. Philipps Hue sowie Osram Lightify Lichtsysteme, Bewegungs- und Rauchmelder, Fensterkontakte, Heizkörper-Thermostate oder Temperatursensoren einbinden und miteinander verknüpfen. Auch ein Wetterdienst mit Vorhersage ist integriert. Die Haustechnik werde über die Anwender-App einfach und intuitiv bedient. Das Einrichten der Antriebe und Funkempfänger übernimmt der Fachbetrieb, alle weiteren Komponenten kann der Endkunde über die App selbst ins System einbinden.
Noch smarter wird das Zuhause durch die Plus-Version von Centero Home. Nach dem Upgrade lassen sich z.B. Beleuchtung oder Sicht- und Sonnenschutz mit Amazon Alexa per Sprachbefehl steuern. Musikliebhabern steht die Einbindung von Sonos-Soundsystemen zur Verfügung. Auch die Integration einer Netatmo-Wetterstation oder einer Video-Türsprechanlage von Doorbird sind möglich.

DAS EIGENE TEMPO BESTIMMEN

Auch der HomePilot von Rademacher vernetzt Rollläden, Licht, Heizung, Kameras und elektrische Geräte. Das System lässt sich per App, Fernbedienung oder am Gerät per Wandtaster bedienen. Nutzer können klein anfangen und neue Geräte nach ihrem eigenen Tempo in den HomePilot einbinden, verspricht der Hersteller aus dem Münsterland. Wer keinen Finger rühren möchte, entscheidet sich für die Sprachsteuerung mit Alexa Skill.
„Der modulare Aufbau wird von Anwendern geschätzt“, bestätigt Stephan Nitsch, Inhaber der Glaserei Nitsch aus dem niedersächsischen Peine und zertifizierter HomePilot-Fachbetrieb. „Zudem ist es dank bidirektionalem Funksystem ausfallsicher.“ Vor allem bei Nachrüstern in der Altersgruppe 50 plus sei die Lösung gefragt. Der Einstieg erfolge über die smarte Steuerung der Rollläden. „Später kommen dann z.B. die Heizungssteuerung oder der Einbruch- und Brandschutz hinzu“, ergänzt der Fachmann. So mancher Kunde wisse es zu schätzen, wenn der Wintergarten immer gut temperiert sei oder die Außenjalousien hochfahren, sobald die Rauchmelder Alarm auslösen.
Ähnliches bestätigt Daniel Baaß, Geschäftsführer von BaMo aus Ganderkesee in Niedersachsen: „Die Steuerung des Sonnenschutzes liegt klar vorn. Wenn Kunden dann die Vielseitigkeit der Hausautomation erkannt haben, fragen sie nach weiteren Funktionen.“ In puncto Bedienung entscheide sich die Mehrzahl der Nutzer für die klassische Steuerung via Handsender. Allerdings sei die Steuerung per App oder Sprachbefehl deutlich auf dem Vormarsch. Kirsten Friedrichs

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