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Branchenradar Neue Planzahlen für die Baustoffindustrie

Die Absatzprognosen für die wichtigsten Branchenradar-Märkte wurden aufgrund der Coronakrise neu berechnet. Die erwarteten Rückgänge schwanken erheblich.

Die meisten Märkte für bauaffine Produkte sinken infolge des zwischenzeitigen Baustopps, des nur langsamen Hochfahrens der Bauproduktion und der unsicheren Investitionslage im laufenden Jahr voraussichtlich ins Minus. Die Bandbreite der erwarteten Kontraktion ist erheblich. Der Rückgang ist umso deutlicher, je größer der Absatzanteil der Produkte im Neubau beziehungsweise generell im Objekt ist.

Produkte, die hauptsächlich im DIY oder von kleinen und mittleren Handwerksbetrieben (KMU) bei privaten Kunden zur Verarbeitung gelangen, sind von der Krise indessen weniger betroffen. Auch Märkte, die vor Corona eine dynamische Nachfrageentwicklung aufwiesen, überstehen den Shutdown wahrscheinlich vergleichsweise glimpflich.

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