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Geschäftsjahr 2020 In Zahlen: So lief es 2020

Im Corona-Jahr 2020 sorgten Geschäftsschließungen sowie Ausgangsbeschränkungen für Wellenbewegungen in der Geschäftsentwicklung vieler Branchenunternehmen. Anfänglichen Rückgängen folgten Nachholeffekte und Investitionen der Endverbraucher.

Die Unternehmen im Kompetenz-Zentrum Textil + Sonnenschutz, hinter dem die Geschäftsstellen von Heimtex-Verband, ViS sowie Matratzenverband stehen, waren 2020 starken Schwankungen unterworfen. Nach einem gutem Jahresauftakt führte der erste Lockdown zu erheblichen Umsatz einbußen. „Beim innen liegenden Sicht- und Sonnenschutz fiel das Umsatzminus im zweiten Quartal mit rund sieben Prozent moderat aus. Bei den Heimtextilien gab der Umsatz um rund acht Prozent nach“, heißt es in einer Mitteilung des Kompetenz-Zentrums.

STARKES DRITTES QUARTAL


Das Gros der Unternehmen im Kompetenz-Zentrum Textil + Sonnenschutz konnte von Nachholeffekten der Konsumenten profitieren und die Einbußen aus dem ersten Lockdown mit einem sehr starken dritten Quartal nahezu wettmachen. Nicht profitieren von den Nachholeffekten konnten die objekt astigen Produkte, allen voran der textile Bodenbelag. Auch der Objektsonnenschutz wurde sowohl von den ausgesetzten Bauprojekten betroffen als auch der Materialverknappung. Die Bilanz 2020 der Mitgliedsunternehmen falle, mit produktspezifischen Ausprägungen, verhalten positiv aus, teilt das Kompetenz-Zentrum mit. „Für 2021 sind die Erwartungen vorsichtig optimistisch.“

PLISSEES SORGEN FÜR UMSATZ


Beim innen liegenden Sicht- und Sonnenschutz waren Plissee/Wabenplissee 2020 die umsatzstärksten Produktgruppen, die sich zudem im Vergleich zu 2019 positiv entwickelt haben: Der Umsatz von Wabenplissee liegt knapp unter 15 Prozent, der von Plissee bei rund sechs Prozent. Rollos und Jalousien zählen bei Absatz und Umsatz zu den Verlierern. Über alle Produktgruppen konnte der Umsatz 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund drei Prozent gesteigert werden.

DEKOSTOFFE


Bei Dekostoffen ist ein neuer Trend erkennbar. Sie haben erstmalig die Möbelstoffe anteilmäßig überholt, während dies in den Vorjahren immer umgekehrt der Fall war. Dekostoffe konnten ihr Minus im Vergleich zu 2019 (minus zehn Prozent) um mehr als drei Prozentpunkte auf minus sechs Prozent verringern.

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